Das Land der Pharaonen hat auch Schutzgebiete

Die Naturschutzgebiete Ãgyptens

Die einzigartige geografische Lage Ãgyptensim Nordosten Afrikas, am Übergang zu Asien, zusammen mit der Tatsache dass es im Norden vom Mittelmeer und im Osten vom Roten Meer gesäumt wird, verleiht Ãgypten eine reichhaltige Natur. Um die natürliche Vielfalt des Landes zu erhalten, trat in Ãgypten das Gesetz 102/1983 in Kraft, das dem Premierminister das Recht einräumt, bestimmte Gebiete zu Naturschutzgebietenzu erklären.

 

Bis heute wurden 28 Naturschutzgebiete ernannt.Ras Mohammed NationalparkRas Mohammed war das erste Gebiet, das 1983 geschützt wurde. Es liegt an der südlichen Spitze des Sinai mit Ausblick auf den Golf von Suez und den Golf von Aqaba. Die vielseitige Küstenlandschaft, Korallenriffs die international als einige der Besten gelten machen nur einen kleinen Teil der natürlichen Schönheit des Parks aus, der auch Berge, Täler, Gesteinslandschaften und Sanddünen umfasst. Über 1500 Arten von Meeresbewohnern leben in Ras Mohammed, weshalb der Park bei Tauchern und Schnorchlern beliebt ist. Ras Mohammed liegt ca. 20 km von Sharm El Sheikh entfernt und 446 km von Kairo. Es gibt einen Ort in Ras Mohammed an dem Zelten erlaubt ist, jedoch muss man dafür eine Erlaubnis beim Park-Management am Eingang des Parks einholen.

 

Zaranik

Das seit 1985 geschützte Zaranik-Schutzgebiet liegt am östlichen Ende des Bardawil-Sees an der Mittelmeerküste des Sinai. Im Norden grenzt es an das Mittelmeer, im Süden an die Straße Qantara-El Arish, und im Osten an ein großes, touristisch erschlossenes Gebiet, in dem man bequeme Unterkünfte findet. Das Gebiet zeichnet sich durch vielseitige Flora und Fauna aus, die bis zu 270 seltene Arten und viele Zugvögel umfasst. Zaranik, das ca. 30 km östlich von El Arish und 300 km von Kairo entfernt liegt, ist über eine Straße erreichbar. Es gibt dort günstige Campingplätze und auch Doppelzimmer. Außerdem kann man vor Ort Ferngläser und Teleskope ausleihen.

 

Al Ahrash

Das Al-Ahrash-Reservat liegt in der nordöstlichen Ecke Ãgyptens und grenzt an ein großes Gebiet von Sanddünen, die sich bis zu 60 m über den Meeresspiegel erheben. Das Gebiet ist für seinen dichten Pflanzenwuchs und seine Bäume berühmt, die die natürliche Atmosphäre der grünen Landschaft auszeichnen. Akazien, Campherbäume, Büsche und Wiesen prägen das Landschaftsbild.

 

El Omayed

Dieses relativ kleine Gebiet an der Mittelmeerküste beherbergt die vielseitigste Flora Ãgyptens. Seine Landschaft beginnt am Meer mit Dünen von weißem Sand, hinter denen Hügelketten aus Kalkstein folgen, in deren Tälern teilweiseSalzsümpfe liegen. El Omayed ist das einzige Naturschutzgebiet in Ãgypten, das diese Art von Biotop beherbergt.Im Frühjahr und Herbst kann man hier viele Zugvögel beobachten, die in El Omayed Station machen. El Omayed ist von Alexandria und dem Gouvernement Matrouh gut zu erreichen.

 

Elba

Das Elba-Schutzgebiet ist ein weitläufiges und vielseitiges Areal am Roten Meer, in dem man Mangrovenhaine, Inseln, Korallenriffe, Küstenabschnitte und Sanddünen, Salzsümpfe, Wüstenebenen und einige Berge (Gebel Elba, GebelEbruq und Al Daeeb) findet. Gebel Elba ist ein Berg aus Lavagestein der sich auf 1435 Meter erhebt. Sein Gipfel ist eine Dunstoase, wo ein großer Teil des Wassers in der Form von Tau und Wolken freigesetzt wird. Dieses Ökosystem ist in Ãgypten einzigartig. Ungefähr 458 Spezies die in dem Naturschutzgebiet leben sind bekannt. Gebel Elba beherbergt außerdem die abwechslungsreichste Fauna Ãgyptens. Vierzig verschiedene Vogelarten und 23 Säugetiere, unter anderem die gefährdeten Seekühe, sowie 30 Reptilienarten sind hier zuhause.

 

Salouga und Ghazal

Die beiden Inseln Saouga und Ghazal liegen im Nil nördlich des Hochdamms von Assuan. In der Nähe kann man außerdem die Inseln Asbournati und Amoun sowie den Botansichen Garten besuchen, die alle nördlich des Naturschutzgebietes liegen. Die Landschaft des Naturreservats ist hauptsächlich von Büschen geprägt, beherbergt aber 94 verschiedene Pflanzenarten. Dank der günstigen natürlichen Verhältnisse bekommt man hier viele Tiere zu sehen, insbesondere Vögel, davon 60s eltene Arten und viele Zugvögel. Die beiden Inseln liegen ca. 3 km nördlich des Assuan-Staudamms. Man kann sie von Assuan oder von Kairo aus erreichen (Es gibt einen täglichen Bus ab Kairo, der ca. 7-8 Stunden unterwegs ist).

 

St. Catherines Nationalpark

Dieser Park nimmt einen Großteil der Mitte des Südsinai ein, eine bergige Region, in der Ãgyptens höchste Gipfel zu finden sind: Der Katharinenberg, bei Kletterern beliebt, der Mosesberg, Serbal, Umm Shomer und Tarbush. Um die 1000 Pflanzenarten, die ca. 40% Ãgyptens gesamter Flora ausmachen, findet man in dieser Region. Auch die Hälfte der 33 bekannten endemischen Spezies des Sinai findet man in der Gegend von St. Catherine.

 

Unterkünfte

Der Saharasteinschmätzer ist charakteristisch für die Region. Es gibt außerdem 46 Reptilienspezies, von denen 15 nirgendwo anders in Ãgypten vorkommen, so etwa die Sinai-Pfeilnatter und die gefährdete Schwarze Wüstenkobra. Der St. Catherine-Nationalpark grenzt an das Schutzgebiet von Ras Muhammad, sowie an Nabq und Ras Abu Galum, die am Golf von Aqaba liegen. Die wirtschaftlich wichtigen Resorts an der Küste gehören weltweit zu den sich am schnellsten entwickelndentouristischen Gebieten.

Im Süden des Sinai, aber auch direkt in der Nähe von St. Catherines, findet man viele Hotels und Unterkünfte.

 

Der Qarun-See

Der Qarun-See liegt in der Provinz Faijum, die von Kairo aus gut mit dem Auto zu erreichen ist. Eine sanft ansteigende Sandebene erhebt sich nördlich des Ufers und erreicht 7 km nördlich des Ufers Meereshöhe. Der See beherbergt nicht nur viele Wasserlebewesen, sondern auch fossile Flora und Fauna von vor 40 Millionen Jahren, was ihn zu einer bedeutenden archäologischen Stätte macht.

Die Feuchtgebiete von Qarun sind weltweit als wichtig für Wasservögel bekannt. Auf einer knapp 160 Hektar großen Insel brüten viele Vögel. Im Reservat findet man auch Monumente, im Norden z.B. den As-Sagha-Palast (Palast des Goldschmieds) aus dem Mittleren Reich der Pharaonenzeit, oder drei Kilometer entfernt davon das Abu-Lifa-Kloster, das in der christlichen Epoche auf einer Anhöhe im Schoß eines Berges errichtet wurde, um die Mönche vor Übergriffen der Römer zu schützen. Auch griechische Monumente findet man, z.B. Überreste der alten Stadt Skitnopius, die einst Ausgangspunkt für Handelskarawanen in Richtung Süden war.

 

In Faijum gibt es einige Öko-Lodges und zwei 5-Sterne-Hotels.Wadi El RayanDas Tal Wadi El Rayan liegt in der Westlichen Wüste Ãgyptens, ca. 65 km südlich der Ortschaft von Faijum und ca. 80 km westlich des Nils. Zwischen Dünen findet man aus 13 Pflanzenarten bestehende Vegetation, die von Quellen genährt wird. Besondere Bedeutung kommt dem Gebiet als der Heimat der einzigen freilebenden Population der vom Aussterben bedrohten Dünengazelle zu. Auch einige Dorkasgazellen, Fenneks und Sandfüchse leben noch in der Gegend.Wadi El AlaqiWadi El Alaqi ist ein ausgetrocknetes Flusstal von 275 km Länge und einer durchschnittlichen Breite von einem Kilometer.

Über 90 Pflanzenarten, 15 verschiedene Säugetier- und 15 Vogelspezies, einige giftige Reptilien und eine Vielzahl wirbelloser Tiere findet man im Wadi El Alaqi. Das Wadi ist von Assuan aus gut zu erreichen.

 

Wadi El Assiuti

Das Assiuti-Tal (l.) ist von Zuflüssen markiert, die wichtigsten liegen südlich des Qena-Tals und im Norden. In diesem Tal gibt es viele vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten.

 

Die El-Hassana-Kuppel

Dieses Schutzgebiet liegt bei Abu Rawash an der Wüstenstraße von Kairo nach Alexandria, ca. 8 km von den Pyramiden von Gizeh. Als einziger Ort nahe Kairo findet man hier noch Überreste aus der Oberkreide (jüngere Kreidezeit).

 

Der Versteinerte Wald

Im Jahre 1989 wurde die Gegend außerhalb von Maadi, (ca. 30 km vom Stadtzentrum Kairos entfernt), bekannt als der Versteinerte Wald, zum Schutzgebiet erklärt. Mit einem Alter von ca. 35 Millionen Jahren ist der Versteinerte Wald ein beeindruckendes Zeugnis der Erdgeschichte. Auf einer Länge von 6 Kilometern liegen die Überreste uralter Bäume, die einst von einer Flut aus den Bergen des Roten Meeres an ihren jetzigen Ort gespült wurden. Das Zeitalter in dem dies geschah ist das Oligozän, als die Erde deutlich abkühlte und unter neuen Bedingungen zahlreiche neue Spezies entstanden, unter anderem Pferde und Elefanten.

 

Das Sannur-Tal

Das Sannur-Tal liegt 10 Kilometer südöstlich der Stadt Beni Suef. Beim Abbau von Alabaster stieß man hier auf Höhlen voller Stalaktiten und Stalagmiten. Die Formationen im Inneren der Höhlen sind aber nicht nur spektakulär, sondern aucheine wichtige Wissensquelle für Forscher, die sich mit den Umweltbedingungen der Vergangenheit auseinandersetzen.

 

Nabq

Nabq ist das größte Schutzgebiet am Golf von Aqaba und umfasst eine Palette von verschiedenen Ökosystemen der Sinai-Halbinsel. Auf einem Gebiet von 600 Quadratkilometern findet man 134 Pflanzenarten, von denen sechs ausschließlich in Nabq vorkommen, sowie bemerkenswerte Arak-Büsche. Gazellen, Nubische Steinböcke, Klippschliefer und andere Säugetiere leben im Wüsten-Inland des Schutzgebietes, Reiher, Löffler und Fischadler leben in den Mangrovenwäldern. Nabq, das in der Nähe von Sharm-El-Sheikh liegt, ist mit seinen reichhaltigen Korallenriffen ein hervorragender Ort zu Schnorcheln und Tauchen.

Die Riffs unterscheiden sich in ihrer Form und Beschaffenheit von denen im Ras Mohammed Nationalpark.

 

Abu Gallum

Abu Gallum (u.l.) gilt als eines der malerischsten Naturschutzgebiete in Ãgypten. Seine spektakulären Granitberge enden abrupt und werden durch eine schmale Küstenlinie vom Meer getrennt, in dem traumhafte Korallenriffs liegen. In Abu Gallum gedeihen 167 verschiedene Pflanzen, von denen 44 nur in dieser Gegend vorkommen.Der Burullus-SeeNordöstlich des Rosette-Mündungsarms des Nils erstreckt sich der über 460 km2 große Burullus-See (o.r.), der zweitgrößte natürliche See in Ãgypten. Der See und seine Umgebung bergen viele natürliche Schätze, von Salzsümpfen und Sandebenen bis zu den hohen Dünen, die das Ufer des Sees säumen.

Das Areal beherbergt über 135 verschiedene Land- und Wasserpflanzen und bietet sich auch zur Vogelbeobachtung an, da hier viele Zugvögel Station machen.

 

Die Weiße Wüste

Die Weiße Wüste, mit ihren weiß- bis cremefarbenen Tönen und von Sandstürmen geformten, massiven Kalksteinformationen ist die Hauptattraktion von Farafra. In der Nähe kann man außerdem die heißen Quellen von Bir Sitta und den El-Mufid-Seebesuchen.

 

News aus Ãgypten

El Gouna beherbergt Schriftsteller im Rahmen des El Gouna Writers Residency Programm Für jeweils einen Monat im Februar, Mai oder Juni, findet in El Gouna das Förderprogramm statt, in dessen Rahmen vier bis sechs Schriftsteller aus aller Welteinen freien Aufenthalt erhalten um sich von der pittoresken Umgebung inspirieren zu lassen und sich mit anderen Schriftstellern auszutauschen. Bedingung für die Künstler war die Teilnahme an einer Lesung der Außenstelle derBiblioteca Alexandria in El Gouna. Das erwartete internationale Publikum umfasste Pressevertreter und interessierte Intellektuelle, die Ãgypten besuchen oder dort leben.

 

Am Ende ihres Aufenthaltes sollten die Schriftsteller außerdem einen Bericht erstellen, der darlegt wie sich ihr literarisches Projekt während ihrer Zeit in Ãgypten entwickelt hat und Platz für feedback über das Writers Residency-Programm gibt.Die El-Gouna Green Hotel Initiativ feiert den internationalen Umwelttag. Im Jahr 2007 kooperierte El Gouna mit der deutschen GTZ, um bestimmte Standards in Naturschutz und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit umzusetzen.

Unter dem Namen GreenGouna Hotel Label wurde ein Umwelt-Standard für alle touristischen Destinationen am Roten Meer gesetzt, unter denen El Gouna die Rolle als Pilotprojekt mit Vorbildfunktion übernimmt.

 

Die Kriterien des Green Gouna Hotel Label werden derzeit von 14 Hotels erfüllt, mit einer Gesamtkapazität von 2.669 Zimmern. El Gouna ist die erste ausdrücklich umweltfreundliche Destination am Roten Meer und in Ãgypten. Am 5.Juni hat die El-Gouna Green Hotel Initiative den internationalen Umwelttag begangen, indem sie alle Hotels ausgezeichnet hat, die den hohen Standards der Initiative gerecht werden.Neu entdeckte Gräber für Touristen geöffnet.

 

Sechs Gräber aus der Nekropole des Neuen Reiches in Süd-Saqqara werden zum ersten Mal für den Tourismus geöffnet. Dabei ist auch das berühmte Grab von Maya, dem Vorsteher aller Arbeiten des Königs, und das Grab des Horemhoteb, ein General unter Tutanchamun der später zum König aufstieg. Das Ministerium entwickelt derzeit einen Management-Plan für die Stätte in Saqqara, um mit besserer Beschilderung und Infrastruktur die Gegend touristisch besser zugänglich zu machen und aufzuwerten.

Maya und Horemhoteb waren einflussreiche Männer in einer der aufregendsten Abschnitte der altägyptischenGeschichte, der Amarna-Zeit. Maya war der Schatzmeister des Tutanchamun und maßgeblich daran beteiligt, dasReich zu seinem alten Glanz zurückzuführen.Horemheb begann sein Grab zu bauen als er unter Tutanchamun als General diente. Er war zu diesem Zeitpunkt einer der einflussreichsten Männer in Ãgypten und für die Außenpolitik des Landeszuständig, das nach der Armana-Zeit versuchte, Macht zu gewinnen.Zusammen mit diesen beiden Gräbern werden fünf weitere Gräber für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht:*

Das Grab des Meryneith, der Vorsteher des Tempels des Aten und Schreiber im Tempel des Aton während der Herrschaft des Echnaton.* Das Grab des Ptahemwia, dem Königlichen Diener, einem Mann reiner Hände der sowohl Echnaton als auch seinem Sohn Tutanchamun diente.* Das Grab von Tia, der unter Ramses II Schatzmeister und einer der wichtigsten Offiziere war.* Die Gräber von Pay und seinem Sohn, Raia-Pay, der unter Tutanchamun als Haremsaufseher diente.

 

Das Nationalmuseum in Suez eröffnet

Das neue, 5950 m2 große Museum beherbergt 1500 Artefakte, die die Geschichte von Suez von vorgeschichtlichen Zeiten bis in die Moderne erzählen. Der Bau des Museums ist ein Teil des Plans der Altertümerbehörde, in ganz ÃgyptenNationalmuseen als Kultur- und Geschichtszentren zu errichten. Im Museum werden Artefakte aus zahlreichen Ausgrabungsstätten der Gegend zu finden sein, aber auch Illustrationen und Karten zur Geschichte des Suezkanals ab der Zeit seines antiken Vorgängers, dem Sesostris-Kanal, der zur Zeit des Pharaos Senusret III erbaut wurde, um das Rote und das Mittelmeer über den Nil zu verbinden. Auch eine Statue des Königs ist zu sehen. Das zweistöckige Museum wird durch eine offene, griechisch-römische Säulenhalle geteilt (332 v.Chr. – 364 n.Chr.). Die sechs Ausstellungsräume befassen sich mit dem Sesostris-Kanal, Handel, Bergbau, mit dem Mahmal (bzw. der Delegation, die jedesJahr von Ãgypten nach Mekka reiste um ein neues Tuch zur Umhüllung der Kaaba zu bringen), und dem Suezkanal.

 

Die Ausstellungsstücke, die sich mit dem Sesostris-Kanal befassen, beinhalten eine Sammlung von Artefakten und Statuen altägyptischer Könige, die zum Bau und Erhalt des Kanals beitrugen, sowie einige Texte aus der Herrschaftszeit der Hatschepsut (1437-1458 v.Chr.), die die Rückkehr ihrer Flotte aus dem Land Punt zeigen. Weitere ausgestellte Artefakte sind ein Kopf der Hatschepsut und Blöcke mit Inschriften für den Gott Hapi, ein Symbol des Nils. Eine Sammlung von Booten, Statuen von Seefahrern, lokale und von den alten Ägyptern importierte Töpferwaren, und ein Relief des Merneptah (1213-1203 v.Chr.), der die Ãgyptische Küste gegen fremde Seevölker verteidigte.Im Mahmal-Raum erhält man Einblick in die Geschichte von Suez als wichtige Station für Pilger auf dem Weg ins Heilige Land und den Mahmal, die Delegation die jedes Jahr ein neues Tuch zur Umhüllung der Kaaba vom Herstellungsort Kairo nach Mekka brachte.

 

Drei Stücke der Kaaba-Hülle sind ausgestellt, eines davon ist der Vorhang zur Tür der Vergebung. Eine Bergbau-Ausstellung zeigt die industriellen Errungenschaften im Zusammenhang mit Bergbau in Ãgypten, von der prä-dynastischenZeit bis in die Islamische Ãra.Der Weg durch das Museum endet in einem Raum, der dem Suez-Kanal gewidmet ist. Er enthält Dokumente und Gemälde des Khediven Saeed, der das Dekret erließ den Kanal zu bauen, und des Khediven Ismail, der den Kanal eröffnete.

Auch eine Gedenkmünze mit dem Gesicht von Ferdinand Delyecebs auf der einen und dem bei der Kanaleinweihung benutzten königlichen Gefährt auf der anderen Seite ist dort ausgestellt, darüber hinaus zahlreiche Gold- und Bronzemünzen, die zu dem Anlass geprägt wurden, sowie dort verliehene Orden und Auszeichnungen.

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