63 Teilnehmer aus 22 Ländern in Ägypten am Start

Mit einer farbenfrohen und fröhlichen Feier wurde am Mittwochabend der Red Sea Kitesurf World Cup am Roten Meer eröffnet. 63 Teilnehmer aus 22 Ländern verwandelten den Strand am Fünf- Sterne-Resort Palm Royal Soma Bay mit ihren Nationalflaggen in ein buntes Fahnenmeer und feierten mit den Besuchern den Startschuss zum ersten World Cup im Land der Pharaonen. Bis 1. Juni kämpfen die besten Freestyler der Welt um den Sieg bei der Premiere am Roten Meer, wichtige Weltranglistenpunkte und das Rekordpreisgeld von 57.000 US$.

 

Optimale Bedingungen

Die besten Freestyler weltweit wurden in Soma Bay am 29. Juni von strahlendem Sonnenschein und Windstärke fünf begrüßt, also optimalen Bedingungen, um die Besucher mit ihrem unglaublichen Repertoire an Tricks und radikalen Manövern auf dem Roten Meer zu begeistern.

Aufgrund der großen Anzahl der Teilnehmer mit 63 Kandidaten aus 22 Ländern wurden zunächst Qualifikationsläufe durchgeführt. Im Hauptfeld kämpfen 42 weibliche und männliche  Kitesurfer um die 15 verbleibenden Plätze.  

Der 17 -jährige Linus Erdmann aus Hamburg zeigte eine brillante Darstellung von Tricks über dem Roten Meer und qualifizierte sich für das 24 -köpfige Hauptfeld der besten Kitesurfer weltweit. Trotz seiner Niederlage gegen den starken Brasilianer Carlos Mario hat er noch eine weitere Chance, sollte eine zweite Runde am Roten Meer gestartet werden.

 

"Die drei Heats in der Qualifikation haben eine Menge an Energie von mir gefordert. Aber vielleicht kann ich nochmal angreifen", sagte der deutsche Juniorenmeister. Das gleiche gilt für Sabrina Lutz, ebenfalls aus Hamburg, die der Schweizerin Manuela Jungo in der ersten Runde unterlag, sowie ihrem Landsmann Mario Rodwald, der im Achtel-Finale vom Brasilianer Eudazio Da Silva geschlagen wurde.

Die Wettkämpfe werden am 30. Juni mit Duellen - unter den "Top 8" Frauen und Männern - im Land der Pharaonen fortgeführt.

 

fotocredit: egypttravel