Das Land des ewigen Frühlings

Guatemala ist ein Staat in Zentralamerika, im Süden der Halbinsel Yucatan. Früher nannte man es Goathemala („Land der Bäume“); es hat zwei Küsten: im Osten einen schmalen Zugang zum Karibischen Meerund im Südwesten die Pazifikküste. Die Bevölkerung setzt sich aus 65% Indigenas, 30% Mestizen, Schwarzen, Mulatten und Zambos sowie rund 5% Weiße zusammen. Neben der Amtssprache Spanisch werden 23 Mayadialekte, Xinca, Nahuat und Garinagu gesprochen.

 

Vor einiger Zeit wurde auch in den Schulen begonnen Mayasprachen wie Cakchiquel und Quiche zu lehren. Auf einer Fläche von 108.889 km2 leben 12 Mill. Menschen, von denen ca. 40% in Städten leben. Die Mehrzahl der Maya drängt sich in den breiten Tälern und Becken des Hochlands zusammen. In den unzähligen kleinen Gemeinden orientiert sich das Leben an den - über die von Jahrhunderten überlieferten - Bräuchen. Heute sind bei den Indios noch Glaubensvorstellungen, Riten und Zeremonien lebendig.

 

International bekannte Straßenverbinden Guatemala mit El Salvador und Mexiko: u.a. die legendäre Panamericana -sie durchquert das Land in einer Länge von 511 km von San Cristóbal Fronteraüber Guatemala-City, Chimaltenango, Huehuetenango nach Malacatán. Im öffentlichen Verkehr sind fast 100.000 bunt lackierte Buse (camionetas) im Einsatz und Flugzeuge können drei internationale Flughäfenanfliegen: Mundo Maya (Flores), Quetzaltenango und La Aurora (Guatemala City). Kein Land Mittelamerikas verbindet derart unterschiedliche Landschaften und Vegetationsformen mit einzigartigen archäologischen Schätzen, Naturschönheiten und künstlerischen Reichtum wie Guatemala, das „Land des ewigen Frühlings“. Das warme Klima der guatemaltekischen Küste gleicht sich wunderbar aus mit dem milden Klima des Hochlandes; deshalb ist es auch als das angenehmste und gesündeste der Welt bekannt. Und das war auch mit ein Grund, mich für eine Rundreise nach Guatemala zu entscheiden, das nicht nur faszinierende Flora und Fauna , Naturschutzgebiete und Archäologie sondern auch Karibikflair in sich vereint .

 

Unsere Reise begann in Wien mit Abflug nach Madrid und am nächsten Tag weiter nach Guatemala City mit der Fluggesellschaft Iberia. Nur dieser Flug bescherte uns leider kein Frohlocken. Abgesehen von den langen Wartezeiten auf Getränke, musste man sich die Sandwiches selbst holen und die Freundlichkeit der in die Jahre gekommenen Stewardessen ließ „ZU WÜNSCHEN ÜBRIG“! Iberia Flug einmal und nie wieder!!! La Antigua Guatemala.

Ziemlich erschöpft am Flughafen La Aurora in Guatemala City angekommen fuhren wir mit dem Shuttle gleich ins Hotel La Casona de Antigua in La Antigua Guatemala. Das Hotel befindet sich inmitten eines wunderschönen Gartens mit grandiosem Blick auf die umliegenden Vulkane Fuego (noch aktiv), Agua und Acatenango. Verzaubert von diesem wunderschönen Arkadenhotel, ließen wir den Abend – voller Neugierde und Spannung auf die kommenden Tage – relaxt in unseren Zimmern im „Stil der Jahrhundertwende“ ausklingen.

Früh morgens stand die Besichtigung des Filadelfia Coffee Resort & Spa, das ein Teil einer aktiven Kaffeeplantage ist, am Programm. Wir konnten uns über den Anbau und Weiterverarbeitung bis hin zur Röstung und Geschichte dieser für Guatemala wichtigen Pflanze informieren. Gepflückt werden die Kaffeebohnen mit der Hand; diese Arbeit wird von Indios samt ihren Familienmitgliedern gemacht, die spezielle Kenntnisse fürs Ernten mitbringen. Zum Trocknen werden die Bohnen am Boden ausgebreitet und dann kniend aussortiert. Jetzt versteht man auch den Preis des Kaffees, denn es bedarf viel harter Arbeit bis das schwarze Getränk in unseren Tassen landet. Bevor wir die Finca verließen, um wieder nach La Antigua zurückzukehren, gönnten wir uns noch einen „kleinen Schwarzen“, den wir mit Ehrfurcht genossen.

La Antigua Guatemala

Durch ein Erdbeben fast völlig zerstört, warüber 200 Jahre lang Guatemalas Hauptstadt. Heute präsentiert sich das ehemals dritte und prächtigste Santiago de los Caballeros de Guatemala, das seit seiner offiziellen Aufgabe als Regierungssitz im Jahre 1776 nur noch „La Antigua Guatemala“ heißt, mit seinen denkmalgeschützten Ruinen, restaurierten Kirchen, Klöstern und Kopfstein-Straßenpflastern als UNESCO Weltkulturerbe und Kolonialstadt. Sie ist eine der schönsten Städte Guatemalas, gleicht einem Freilichtmuseum und liegt auf 1530m Höhe. Absoluter Höhepunkt ist die jährlich prachtvolle Oster-Prozession „Semana Santa“, die eine der imposantesten der Welt ist.

 

Unseren Rundgang begann in der Altstadt (in Schachbrettmuster angelegt) mit der Plaza Mayor (Parque Central). Früher fanden hier Prozesse, Hinrichtungen und militärische Paraden statt. Die weiße dachlose Catedral Metropolitana (Kathedrale) an der Ostseite der Plaza wurde 1545 gegründet und 1583 durch das Erdbeben schwer beschädigt. Eine Vorstellung von den riesigen Ausmaßen des Bauwerks vermitteln die noch immer eindrucksvollen zugänglichen Maurerreste und Kuppelansätze. In der verschütteten Krypta waren der Landes-Bischof, ein Geschichtsschreiber und einKonquistador begraben worden. Heute dient der Bau als Pfarrkirche – die Ruinen der alten Kathedrale befinden sich hinter der Kirche.

An der Nordseite des Parque Central steht das Ayuntamiento (Casa del Cabildo). Früher diente das Rathaus als Gefängnis. Heute befinden sich im Inneren zwei Sammlungen: das Museo de Santiago (Museo de Armas) zeigt u.a. Gemälde, Möbel, Silberschmuck und das Museo Libro Antiguo dokumentiert die Geschichte des Buchwesens. Die wunderschönen doppelstöckigen Arkadengänge laden zum Verweilen ein. Die Südseite des Parque beherrscht das Palacio de los Capintanes Generales, in dem Polizei, Touristeninformation und eine Bank untergebracht sind.

Einen Block weiter südlich liegt gegenüber der öffentlichen Brunnen- und Waschanlage (pila) – hier waschen noch heute die Indigenas ihre Kleider - das Kloster Santa Clara. Es wurde durch hervorragende Kochkünste der Nonnen berühmt (z.B. Huhn in Kakaosoße, Mürbteigplätzchen). Die 45 Clarissinen kamen aus reichem Haus und waren bekannt für ihre Arroganz und Streitsucht.

 

Heute noch zu sehen: Zugang zur Krypta, zweistöckiger Arkadengang, Brunnen im Patio und das Refektorium.

Auf dem Weg vom Parque Central entlang der 5a Av N stößt man auf Antiguas Wahrzeichen, den gelb barocken Arco de Santa Catalina und die Kirche La Merced. Der Bogen gehörte zum Convent SantaCatalina Virgen y Martir. Im Jahre 1833 restauriert, widerstand er auf wundersame Weise allen Erdbeben. Der Bogen erlaubte den Catalinen, die Kirche auf der anderen Seite der Strasse zu besuchen, ohne sich unter das gemeine Volk zu mischen.

 

Ein Stück weiter thront das imposante Gotteshaus La Merced; ein reich verziertes barockes Bauwerk, dessen Fassade mit Rosetten, Muscheln, Blumen und Weinranken bedeckt ist. Sein Kloster ist allerdings zerstört. Die Kirche konnte 1767 eingeweiht werden. Bereits sechs Jahre später wurde das zugehörige Kloster mit der größten Brunnenanlage Mittelamerikas (für Fischzucht benutzt) im Patio des Kreuzgangs weitgehend zerstört. Die zwei Prozessionsstatuen: Jesus Nazareno und Virgen de los Dolores (Mater dolores), die mächtigen Mauern mit Gewölbeeinsätzen und der riesige „Brunnen der Fische“ im Inneren des Hofes sind beeindruckend. Die mittlere Brunnenschale wird von Nixen getragen und die obere ruht auf einem Pfeiler, dessen Ecken mit Engelshermen geschmückt sind. Vom oberen Stockwerk hat man einen grandiosen Blick auf die Vulkane. Vor der Kirche steht ein Steinkreuz mit eingemeißelter Jahreszahl.

 

Einige Schritte weiter findet man eines der interessantesten Frauenkloster Las Capuchinas. Ungewöhnlich für Antigua ist die steinerne Fassade der Kirche, sie weist nur wenige Ornamente auf. In diesem letzten Kapuzinerkloster wurden auch mittellose Frauen aufgenommen; die Klosterregeln waren sehr streng: die Nonnen durften nach außen keinen Kontakt pflegen. Der Klosterbau ist etwas eigen, aber für damalige Verhältnis mit viel Luxus ausgestattet: Abwassersystem, Bäder, Belüftung und Toiletten. Eine Besonderheit ist der Torre de Retiro (Turm der Zurückgezogenheit) von einem kreisförmigen Patio gehen 18 angelegte Zellen ab. Ein weiteres Rätsel: das große Kellergewölbe und die unterirdische Gänge, die zum benachbarten Männer-Konvent führten. Auf dem klostereigenen Friedhof wurden Skelette von Neugeborenen gefunden. Das Kloster ist noch gut erhalten wie auch die Pila (Waschbecken), der Kreuzgang und wunderschönenrosa Fontainen im Garten.

Den Abschluss unserer Citytour krönt das prächtigste und größte Konvent Santo Domingo im östlichen Teil des Zentrums. Das Gebäude beherbergt ein liebevoll restauriertes Luxushotel, dessen Mauern mit Efeu bewachsen sind. Schon in früherer Zeit gab es für die Mönche hier viele Annehmlichkeiten wie etwa Kräuter- und Obstgärten oder Keramikfischteiche mit Fontainen - sie gehörten zu den Wohnräumen. Das Gotteshaus der Dominikaner war bis weit über die Grenzen hinaus bekannt, da es mit Silber und Gold überladen war. Der Bekanntheitsgrad des Ordens wurde durch zwei Kirchenmänner noch gesteigert: der erste Bischof Guatemalas und Fray Bartolome de las Casas, der die Indios friedlich christianisierte. Sehenswert: die Museo de Arte Colonial y Museo de Arqueologia und das Centro Cultural de Casa Santa Domingo. Heute finden in den Kirchenruinen Freiluftkonzerte statt.

 

Chichicastenango (Chichi) und Panajachel (Pana).

Ausgeruht führte uns der heutige Tag zum berühmtesten Markt Guatemalas nach Chichicastenango („Ort der roten Pflanzen“) auf 2.100m Höhe. Der Namen leitet sich von einer purpurvioletten Nesselpflanze (chichicaste) und dem Wort tenango ab. Das Dorf liegt 17km nördlich der Panamericana; die Bevölkerung besteht aus Mestizen und Quiche. Die meisten Besucher kommen nach Chichi wegen dem Markt, der immer Sonntag und Donnerstag auf der Plaza vor der Kirche oder auf Nebenstrassen stattfindet. Sobald es hell wird, herrscht reges Treiben. Da werden Stände aufgebaut, Waren ausgepackt und Indios-Frauen bereiten unter den Arkaden an der Plaza ihre typisch guatemaltekische Speisen wie Antojitos (mit Fleisch zubereitete Tortillas) zu; es duftet herrlich; die Kinder verkaufen und bewachen diese Spezialitäten, denn ab und zu huscht ein hungriger Hund vorbei, der auch gerne ein Leckerli möchte.

Produkte wie Holzmasken, Stoffe, Huipiles (Umhänge), Jade-Schmuckstücke, Lederwaren, Hängematten, landestypische Trachten, farbenprächtige Textilien und Webarbeiten finden immer ihre Abnehmer. Eine Augenweide ist auch der farbenfrohe Obst- und Gemüsemarkt an der Nordseite der Plaza.

 

Sehenswertes: die Dorfkirche Santo Tomas. Sie wurde von den Dominikanern auf den Stufen eines alten Mayatempels errichtet. Besonders an den Markttagen schwenken kniende Gläubige Gefäße mit brennendem Kopalharz in alle vier Himmelsrichtungen und huldigen damit nicht nur dem Kreuz sondern auch den Himmelsrichtungen aus der alten Mayazeit. Die Rauchschwaden verhüllen dann oft den Eingang der Kirche. Eine mystische Szene, die die Verknüpfung zwischen längst versunkenen Traditionen und dem katholischen Glauben erahnen lassen.

 

Auf der Kirchentreppe verkaufen Frauen Blumen in den prachtvollsten Farben, Blütenblätter und Mais. Mais ist den Indios heilig - denn in der Mythologie der Maya erschufen die Götter die Menschen aus Mais – und für sie ist er vielmehr als nur Nahrungsmittel. Das jährliche Ritual der „vier fliegenden Menschen“ vor der Kirche findet vom 18.-21.Dezember zu Ehren des Heiligen Tomas statt. Im Inneren der Kirche sind die Haupt- und Seitenaltäre ziemlich geschwärzt von Weihrauchstäbchen und Kerzenruß. Maya gedenken hier nach uraltem Brauch an die Seelen der Verstorbenen, indem sie auf einen Kiefernadelteppich Kerzen, Schnaps und Blütenblätter opfern.

 

Gegenüber Santo Tomas ist die kleine Capilla del Calvario, an deren Stufen ebenfalls Opfergaben dargebracht werden; im Inneren der Kapelle ist der begrabene Jesus in einem Glasschrein zu sehen. Zur Capilla gehört der auf einer Anhöhe liegende große Friedhof (cementerio), der mit seinen blautürkisfarbenen Grabmälern einer der ehrwürdigsten des Landes ist.

 

Da uns noch ein wenig Zeit blieb, wanderten wir zu einer alten Indios-Opferstätte Pascual Abaj (eine Stunde Fußweg), bekannt für Quiche Zeremonien und Riten. Es ist ein uralter (schwarzer gefärbt durch den vielen Kerzenrauch) Steinkopf, der das Abbild des Maya Gottes Pascual Abaj ist (Gott des Regens und reicher Ernte). Ihm zu Ehren werden Kopal und Tiere geopfert.

Nach dem Besuch des beeindruckenden Chichi-Dorfes Weiterfahrt nach Panajachel. Vom „Hippiedorf“ oder „Gringotenango“ der 60iger blühte es zu dem Touristen-Zentrum am Atitlan See auf; an der langen Seehauptstrasse auch Calle Santander genannt, befinden sich u.a. Schneiderwerkstätten, Internet-Cafes, landesübliche Imbiss-Buden, Restaurants und Posadas. Ein farbenfroher Indio-Markt mit Taschen, Schmuck, Holzfiguren, bunten Tüchern und Decken führt die Strasse entlang. Die zweite Hauptstrasse, die Calle Principal führt zur Franziskanerkirche San Franzisco, Polizei und dem Markt. Panajachel eignet sich ideal für längere Aufenthalte und als Ausflugsdrehscheibe rund um den See.

 

Atitlan See und umliegende Dörfer

Und wieder verspricht es ein hochinteressanter Reisetag zu werden: die Bootsfahrt am tiefblauen Kratersee dem Atitlan See, der Barsche und Süßwasserkrabben beheimatet. Umrahmt von rötlich oliv farbenen Hügeln und drei majestätischen Vulkanen Toliman (3134m),San Pedro (2995m)undAtitlan (3537m)wurde er 1955 zum Nationalpark und Schutzgebiet erklärt. Der See ist kalt, wechselt je nach Tageszeit seine Farbe, hat eine Tiefe von 450m und liegt auf 1560m über dem Meeresspiegel.

 

Um den See herum liegen 15 Dörfer, Posadas und die Region Sololá. Die Anwohner sind größtenteils Maya mit unterschiedlichen Kulturen und Sprachen: im Norden Cakchiqueles und im Süden Tzutuhiles. Die angelegten Terrassen und Felder an den Steilhängen des paradiesisch gelegenen Sees sichern den Lebensunterhalt (Kaffee, Früchte und Gemüse) für die hier lebenden Menschen und Tiere. Der Atitlan See fasziniert nicht nur durch sein Panorama sondern auch durch die indianischen Bergdörfer, von denen jedes seine eigene Tracht und Webprodukte präsentieren kann. Aber auch als Vogel-, Libellen- und Schmetterlingsparadies hat der See weltweiten Bekanntheitsgrad. „Für mich ist das der schönste See der Welt“, behauptete einst der Naturforscher Alexander von Humboldt - und das kann ich im Nachhinein nur bestens bestätigen!

Auf der Bootsfahrt zu den umliegenden Dörfern Santiago Atitlan und San Antonio Palopo passierten wir nicht nur schöne Villen, Sommerhäuser reicher Guatemalteken und von Ausländern bewohnte Residenzen sondern auch den Vulkan Cerro de Oro (Hügel des Goldes, in Form eines Gesichtes), wo ein Goldschatz vergraben sein soll!

 

Santiago Atitlan

Ist das bekannteste Tzutuhildorf am See. Es liegt auf fruchtbaren Lavaterrassen und bildet einen Korridor zwischen Hochland mit der Küste. Nicht weit vom heutigen Santiago Atitlan lag die präkolumbische Hauptstadt Tzutuhiles (Haus der Vögel), leider ist von ihr heute nichts mehr zu sehen. Im Dorf floriert das Kunsthandwerk beispielsweise Masken für Ritualtänze, wunderschöne Holzfiguren oder die Herstellung kleiner Einbäume für den Fischfang

Zu bestaunen hier sind u.a.: der farbenprächtige Markt mit großer Plaza und der „berühmteste und komische“ Heilige„Maximon“ auchSan Simon genannt (eine hölzerne Figur, die Zigarre raucht, einen Hut und Sonnenbrille trägt und Züge des alten Maya Gottes Mam, eines brutalen Konquistadors und Judas in sich vereint), der zu Ostern auf den Schultern mit anderen katholischen Figuren durch das Dorf getragen wird. Oder die Indios-Trachten der Männer: die weiße Huipil (Umhang) mit aufgestickten Vögeln, Tieren und Blumen zwischen roten Streifen und die wadenlangen Hosen und die der Frauen ein langes rotes hutähnliches Band, das so lange um den Kopf gewickelt wird bis es den „Heiligenschein“ (halo) ergibt; die von den Franziskanern gebaute eher kühle Kirche Santiago Apostol, in deren Inneren man Schnitzarbeiten, die u.a. einen Quetzal der aus dem Buch liest und den Maisgott der Maya Yum Kax darstellen oder die in Tracht gekleidete Heiligenfiguren.

San Antonio Palopo

Ein sehr kleiner Ort, indem sich die Häuser steil den Hang hinaufreihen. Es ist das schönste Cakchiquel Dorf am See. San Antonio ist bekannt für seine wunderschönen Webwaren und Keramikarbeiten. Man kann in fast allen Häusern den Frauen beim Weben eines Kleidungsstückes zusehen. Die Tracht der Männer besteht aus rauhen Teppichröcken, (Rodillera) die mit einem Ledergürtel zusammengehalten werden und rotgestreiften Hemden. Die Frauen tragen dunkelblaue Röcke, bunte Haarbänder und vergoldete Perlenketten. Sehenswert die Höhle - in der Felswand hoch über dem Dorf - Blanco Barrano, zu der noch heute Indigenas pilgern, um den Göttern Opfer zu bringen und sie zu beschwören oder die Kirche aus dem 16. Jhd., von dessen Turm man einen faszinierenden Ausblick auf den See hat.

 

Völlig erschöpft von unserer Bootstour rund um den Atitlan See shuttelten wir in unser Hotel nach Guatemala City, um uns für den nächsten Tag, der wieder viel Sehenswertes versprach, auszuruhen.

 

Quirigua

Gleich früh morgens Aufbruch zum archäologischen Park und heutigem UNESCO Weltkulturerbe Quirigua. Das antike Mayazentrum liegt einige Kilometer südlich der Hauptstrasse - inmitten von endlosen Bananenplantagen - die Guatemala City mit der Karibikküste und damit Puerto Barrios verbindet. Bis 1909 waren die Reste der Maya Stadt vom Regenwald überwuchert. Die Ruinen des Parks enthalten die schönsten Stelen Zentralamerikas.

Sehenswert sind die mit Hieroglyphen und Reliefs bedeckten hohen Steinquader, die senkrecht in die Erde gerammt wurden und über die Mayahochkultur während des 5. und 6. Jhd. berichten. Einige der Stelen und zoomorphe Altäre (schildkrötenähnlich behauene Steinblöcke) sind im Schutz der Palmenblattdächer wieder aufgerichtet worden, um sie herum wach(s)en riesige Ceiba Bäume (heilige Baum der Maya). Die höchste Stele des gesamten Mayagebietes, die Stele E (trägt das Datum 24.1.771) wurde hier gefunden. Sie ist ca. 11m hoch und 65 Tonnen schwer. Im Süden der Plaza befinden sich noch die wiederhergestellte kleine Akropolis, Palast, Tempel und ein Ballspielplatz. Die gut erhalten Treppenaufgänge und Plattformen lassen die Größe des einstigen Komplexes erahnen. Quirigua entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum und erlangte Bedeutung durch den Vertrieb von Jade aus den Steinbrüchen im Motagua-Tal. Der Mayaort liegt nahe der westlich bekannten Stadt Copan (kleine Hauptstadt des mittleren Hochland; Guatemalas größtem Nebelwald).

Nach der hochinteressanten Führung lechzten wir nach Erholung und Getränken; beide gab’s in der nahe gelegenen Dschungel Lodge. Über eine „schaukelnde“ Hängebrücke gelangten wir zu einem einzigartigen Highlight mitten im Regenwald der „Hacienda Tijax“. Umspült vom Rio Dulce und die im Hintergrund ertönenden Stimmen - der im Dschungel verborgenen Tiere – lauschend, waren ein einmaliges Erlebnis, das zu beschreiben kaum möglich ist. Die Hacienda ist der Geheimtipp, um Energie zu tanken und die Seele - umgeben vom Dschungelflair - baumeln zu lassen.

Rio Dulce

Ausgeruht und bereit für ein weiteres Highlight – eine Fahrt mit dem Schnellboot über den süßen Fluß. Der Rio Dulce verbindet den größten See (Izabal See 650km2) mit der Karibik Guatemalas und ist umgeben von reicher Vegetation und wunderschönen Stränden. Er besitzt die dichteste Artenvielfalt im Land, ist die Heimat von über 350 verschiedenen Vogel- und 200 Fischarten sowie unzähligen Pflanzen- und150 Tierarten z.B. Brüllaffen, Tapire, Seekühe (Manatis), Ottern oder Alligatoren; aufgrund seines Überflusses an üppiger Vegetation entlang des Flußufers wird er zu Recht als „Jade-Küste“ bezeichnet. Vorbei an der Festung Castillo San Filipe de Lara - eine kleine verwinkelte Burg,gebaut zum Schutz gegen die Piraten; heute zu sehen: Reliktmuseum der Piraterie (Anker, Ketten, Räder) und eine schöne Parkanlage mit riesig tropischen Bäumen; der Vogelinsel (isla de pajaros) die Heimat der Kormorane und weißen Reiher, sie sitzen am Rand der Äste und verursachen ein lautes Geschrei, wenn sich eine Lancha (Motorboot) nähert; nach der Überquerung des Golfetes (kleine Bucht) verengt sich der Rio Dulce.

Schon von weitem ist die große Brücke erkennbar, die über den Fluß führt. Mitten durch steilwändige Ufer, die an beiden Seiten über und über bewachsen sind und an Höhe abnehmen - erreichten wir die 35 Grad heißen Aguas calientes (warme Quellen), für die man allerdings einige Quetzal bezahlen muss, möchte man die warmen Quellen genießen. Da es uns an Zeit fehlte, fuhren wir daran vorbei um Weiteres zu bestaunen: wie die prachtvollen schwimmenden Seerosen-Gärten (jardines flotantes), die kleinen Bambushütten der Fischerfamilien, die mit ihren kleinen Einbäumen zum Fischfang fahren, die Sommerresidenzen der betuchten Guatemalteken oder die Fauna zwischen den Wurzeln der Magrovengewächse. Nach und nach näherten wir uns Livingston, (heute wichtiger Fischerhafen und bekannt durch eine ungewöhnliche Mischung verschiedenen Volksgruppen und Kulturen wie Garifunas, Maya und Latinos) wo wir bereits die ersten Pelikane sehen konnten, die uns mit Argusaugen beobachten.

Leider war es nicht möglich, anfahren, da der Hafen gesperrt war; deshalb ging’s weiter zum letzten Punkt unserer Bootsfahrt, dem wohl für uns „schönsten in der Karibik“ – zum Bungalow-Hotel Salvador Gaviota, das umgeben von weißem Strand, Palmen und Karibikflair, die Bilderbuchidylle bestätigt; überwältigt von all dieser Schönheit, genossen wir das köstlich karibischen Fischmenü, das exzellent zubereitet war. Die noch verbleibende Zeit genossen wir in den Hängematten vor den Stroh-Palmen-Häuschen, um die wunderschöne Bootsfahrt Revue passieren zu lassen und der Reggae Musik zu lauschen. Und schon mussten wir wieder weiter – das Schnellboot brachte uns vorbei an den Altares (über 7 Terrassen fließende Kaskade, die zurzeit kein Wasser führte) zu unserem Karibik-Hotel nach Porto Barrios. Am wunderschönen weißen Strand – umgarnt vom Karibikzauber – ließen wir den Karibiktag ausklingen.

 

Faszit: diese Bootsfahrt sollte kein Guatemala-Reisender auslassen, es ist ein Erlebnis der ganz besonderen Art und wird uns sehr lange in Erinnerung bleiben.

Flores

Der heutige Tag verlangte uns viel ab, nämlich eine vier Stunden Fahrt nach Flores, das durch einen künstlichen Damm mit den Orten Santa Elena und San Benito am Seeufer verbunden ist; Flores ist ein Inselort am Peten Itza See und Anlegestelle für Fischer- sowie Ausflugsboote. Man kann die heutige Touristenstadt leicht zu Fuß erkunden, da sie sehr klein ist. Im Zentrum befindet sich die weiße Kirche von Flores, der Parque Central, die ehemalige Festung Castillo de Arismendi (Ausstellungen und Touristeninfo), kleine Geschäfte, ein Mercado.

 

Angekommen im kleinen Inselort geht es gleich ins Dorf Santa Elena mit seinen bunten Häusern, kleinen Kneipen und dem großen verwinkelten Markt. Schlendert man durch die Dorfstrassen, hat man das Gefühl, hier stehen die Uhren still – ein Dorf ohne Hektik und Stress. Schön, dass es solche Orte noch gibt! Nachdem wir einige „Mitbringsel“ erwarben, fuhr uns der Bus noch zur Tropfsteinhöhle Actun Cun (Schlangenhöhle). Nach diesem Ausflug checkten wir endlich ins Hotel ein und fielen „Müde“ in die Federn.

 

Yaxha und Topoxte

Tags darauf der Besuch der archäologischen Orte Yaxha und Topoxte, letzerer ist nur mit dem Bootvon Yaxha auserreichbar ist. Die ausgedehnte Mayastadt Yaxha (grünes Wasser) mit der reichsten Artenvielfalt Guatemalas, im Tieflanddschungel von Peten, wurde es 1904 wieder entdeckt. Der Nationalpark beherbergt eine große Vielfalt an Vögel (Papageien, Amazonen, der seltene Jabiru Storch, Watvögel, Reiher), Säugetieren (Brüllaffen), Reptilien (Krokodile) und Insekten sowie eine üppige Flora.

Die Stadt liegt auf einem Höhenzug 168m über dem Nordufer des gleichnamigen Sees und es umgibt sie eine geheimnisvolle Atmosphäre. Von der Tempelpyramide216, dem höchsten hier befindlichen Bauwerk, wird man mit einen großartigen Blick über den See Yaxha, das Umland und die benachbarten Lagunen Yaxha und Sacnab belohnt; aber auch ein Sonnenuntergang - beobachtet von der Tempelspitze über das Kronendach des Regenwaldes - ist ein unvergessliches Schauspiel, das man meist relativ allein genießen kann.

Ein Geheimtipp ist der Nationalpark Yaxha-Nakum-Naranjo, er ist ein Teil des Naturschutzgebietes des Maya Biosphärenreservats. Im Westen grenzt er an den Nationalpark Tikal im Norden an den Corredor Biologco Tikal Mirador Rio Azul und im Süden und Osten an die Zona de Usos Multiples. Yaxha zählt zu einem der größten Mayastätten mit ihren 500 Strukturen und neun Akropolen. Die Stadt wurde oft angegriffen und geriet unter den Einfluss Tikal’s. Die neuen Herrscher errichteten den Zwillingspyramiden Komplex der Gruppe A. An der Plaza C erheben sich drei Tempel.

Um uns ein wenig für die nächste Besichtigung zu stärken, legten wir einen Zwischenstopp in der Eco Lodge el Sombrero ein; sie ist Ausgangspunkt für die Weiterfahrt mit dem Boot zur Insel Topoxte, die gleichzeitig eine archäologische Stätte der Maya ist und am See Yaxha liegt; wir fuhren mit dem Boot bis hin zu den Ruinen: diese liegen an der höchsten Stelle der Insel in der Lagune de Yaxha und sind etwas Außergewöhnliches; sehenswert u.a. Zeremonalzentrum, Tempel C und diezwei einzigen skulptierten Stelen. Man vermut, dass im 13. und 14. Jhd. die Itza hier waren, die nach dem Fall von Chichen Itza aus Yucatan geflüchtet sind.

 

Tikal

Der letzte Reisetag führte uns über Flores (60 km) zum einem archäologischen Naturerlebnis der ganz besonderen Art zum Parque National Tikal (der Ort an dem „Geisterstimmen“ ertönen) und zur Besichtigung der gesamten Anlage (30,- Euro Eintritt, die sich lohnen). Antike und bestens erforschte Mayastadt inmitten der Regenwälder von El Peten. Auf über 600km2 Fläche stehen hier die höchsten und steilsten Pyramiden. Seit 1979 ist Tikal Weltkulturerbe der UNESCO.

Unbedingt sollte man die eine oder andere Pyramide erklimmen, um die herrliche Aussicht auf die Anlage zu genießen. Hier trifft man auf - alles in freier Natur -Nasenbären, röhrenden Brüllaffen, Tukane, Papageien, Schmetterlinge, Spider Monkeys und (mit viel Glück) den vom Aussterben bedrohten grünroten „Vogel des Lichtes oder Göttervogel“ Quetzal, dessen Schwanzfedern bis zu einem Meter lang sind. Er ziert nicht nur das Wappen und die Flagge Guatemalas sondern ist auch Landeswährung.

 

Zu besichtigen gibt es hier sehr vieles; man sollte für diese Tour mindestens zwei Tage einplanen: der Beginn des Rundweges führt direkt zur Plaza Mayor; die ersten sichtbaren Bauwerke auf dem Weg dorthin sind die Komplexe Q, R (führt an Stelen vorbei) und O mit ihren Zwillingspyramiden. Etwas rechts davon führt der lange Maudslay Fußweg direkt zum Tempel IV (Tempel der doppelköpfigen Schlange) - die größte Pyramide von Tikal (ca. 65m hoch) wurde 1937 entdeckt; sie wird derzeit restauriert. Der 180-Stufen-Aufstieg lohnt sich allemal, denn von hier hat man einen atemberaubenden Blick über das Regenwalddach von Peten und die Spitzen der Tempel I, II und III; weiter Richtung Osten gelangt man vorbei am u-förmigen Palacio de los Murcielagos (Fledermaus-Palast) zum Tempel III (Tempel des Jaguarpriesters, heute ist noch ein Zapoteholzfries zu sehen mit einem in Jaguarfell gekleideten Maya), dessen Höhe 55m beträgt und von tropischer Vegetation überdeckt ist.

Die gegenüberliegenden Tempel II (Tempel der Masken) und I (der große Jaguar) beherrschen die Grand Plaza, wobei der 52m hohe Jaguartempel das Wahrzeichen der gesamten Mayakultur ist. Er besitzt eine neun stufenförmige Terrasse in deren Mitte eine steile Treppe bis zum Tempel führt. In den 60iger Jahren entdeckte man unter der Pyramide das Grab des Herrschers Kakao (Ah Cacau). Der Tempel der Masken (wegen seines Stuckschmuckes) hat eine schöne Fassade und ist 38m über dem Zentralplatz. Die beiden Tempel I und II symbolisieren vermutlich die Macht von Sonne und Mond; die nördliche Akropolis ist ein Gebäudekomplex mit 16 sichtbaren Tempeln auf unterschiedlichen Ebenen.

 

Bei der Freilegung wurden Stelen mit Darstellungen von Gesichtern und Ornamenten, Gräber und geheimnisvolle Masken gefunden. Vor der Treppe zur Nord Akropolis finden sich zwei lange Reihen mit runden Altären und unverzierten Stelen. Hinter dem großen Jaguar liegt die Ost Plaza mit dem Mercado und nicht weit davon entfernt der berühmte Ballspielplatz. Im Süden der Plaza Mayor liegt die 58m hohe und zweithöchste Pyramide, der Tempel V und die Plaza der sieben Tempel mit seinem fünftürigen Palast, der vom Tempel III aus leicht erreichbar ist. Geht man südöstlich weiter über den Fußweg Mendez, erreicht man den eher abgelegenen Tempel der Inschriften, Tempel VI; hier wurde ein Mais-Mahlstein entdeckt (metate), den die Indios noch heute verwenden und dessen Spitze ein Hieroglyphenband ziert.

 

Die Archäologen stehen heute noch immer vor (un)lösbaren Rätseln, was die Entzifferung der Hieroglyphen, Maya-Handschriften, Zeichen, Grabinschriften etc. betrifft oder warum das „Volk des Mais“ nur 150 Jahre lebte und ihre Welt „unterging“.

 

Nach dieser beeindruckenden Tikal-Tour brachte uns der Shuttlebus zum Internationalen Flughafen von Flores, um von dort nach Guatemala Stadt (Guate City) zu fliegen – unserem letzten Ausflugsziel; der Flughafen ist außerhalb des Dorfes Santa Elena „Mundo Maya“; hier landen kleinere Maschinen; wird aber auch vom Militär benutzt. Der Flughafen unterscheidet sich von europäischen sehr wesentlich, hier geht alles „ohne komplizierte Bürokratie ab“! Eine Freude hier abzufliegen oder anzukommen.

 

Guatemala Stadt (Guate City)

Bevor wir die Heimreise mit Wehmut antreten, wurde Guate City noch unter die Lupe genommen. Sie ist die Hauptstadt und liegt auf einem 1500m hohen Plateau – dem Valle de las Vacas (Tal der Kühe); die Stadt ist in 25 Zonen eingeteilt, ist ziemlich hektisch und laut. Mit ca. 3 Millionen Einwohnen ist sie die größte Mittelamerikas.

Einige von den vielen Sehenswürdigkeiten: Parque Minerva, hier befindet sich dieReliefkarte des gesamten Landes, Parque Central – ein Park zum Verweilen, Museo Ixchel del Traje Indigena (wertvolles altes Gewebe-Mayakunst und Bibliothek; benannt nach Göttin Ixchel); Nationalpalast der Kultur (Sitz des Staatspräsidenten), schön sind die bemalten Bögen und Goldverzierungen; Botanischer Garten; Nachbau des Eifelturmes (Torre del Reformator 75m hoch); Kathedrale der Stadt (Cadetral Metropolitana); Schwarzmarktstrasse; Zoologico Nacional La Aurora: hier sind heute über 100 Tierarten aber auch „heilige“ Bäume der Maya untergebracht; die alte Uni; Municipalidad (Stadtverwaltung); Inguat Tourismusbüro und der große Cementario General (Zentralfriedhof) - ein Muß für jeden Citybesucher - (u.a. die Pyramide des Bierbarons Gallo); er liegt neben dem öffentlichen Müllplatz, welch eine Ironie.

Guatemala kann mal als Reiseziel nur bestens empfehlen; nicht nur das angenehme Klima sondern auch die Kombination Meer, Dschungel und Archäologie beeindrucken. Besonders hervorzuheben sind Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Bevölkerung aber auch das Leben ohne Stress und Hektik; man kann das Land auch jederzeit individuell und alleine bereisen - Spanischkenntnisse sind vom Vorteil. Kaum ein Land hat mich so beeindruckt und fasziniert wie die „Seele der Erde“.

 

Reiseinfos

Die Ein- und Ausreise nach Guatemala ist visumfrei. Der Reisepass muss 6 Monate gültig sein.

Sprache

Amtsprache ist Spanisch, Englisch wird in Touristenregionen, größeren Hotels und Restaurants gesprochen

Klima

man unterscheidet zwischen Trocken- und Regenzeit. Sie setzt im Mai ein und endet im Oktober. Trockenzeit ist vom November bis April. Besonders heiß ist es von März bis April.

In Guatemala City und La Antigua herrscht ewiger Frühling mit ca. 17-20 Grad; Quetzaltenango im zentralen und westlichen Hochland sind die Temperaturen bei 15 Grad, im Peten und an der Pazifik- und Karibikküste ca. 26 Grad; es ist heiß und schwül.

Zeitunterschied

Im Winter 7 Stunden und im Sommer 8 Stunden früher

Währung

1 Quetzal = 100 Centavos

Man nimmt am besten Dollar in kleinen Scheinen mit.

Mit der EC Karte kann man Geld abheben, Kreditkarten sind nicht immer hilfreich

Empfohlener Impfschutz (vor allem bei Individualreisenden)

Tetanus, Diphterie und Hepatitis A+B

Stromspannung

110 Volt, Adapterstecker mitnehmen (gibt es aber auch vorort sehr billig)

Brauchbare Reiseinfos erhaltet man

1) Inguat Tourismusorganisation Guatemala City (Englisch und Spanisch)

Guatemala Stadt, 7a Avenida 1-17/Tel. +502-2421-2800

www.visitguatemala.com

 

2) das Österr. Außenministerium

erteilt vor jeder Reise brauchbare Infos u.a. über die Reise-Sicherheit

 

3) BM für Europ. und Internat. Angelegenheiten

Minoritenplatz 8, A-1014 Wien

Tel. +43 (0)501150-0 oder +43 (0)1- 90 115-0 (Bürgerservice DW 3775, dringende Hilfe für ÖsterreicherInnen Im Ausland (24 Std. Service) DW 411)

www.bmeia.gv.at

 

 

Restaurants 

**Posado La Don Rodrigo, La Antigua Guatemala

www.corporacionhotelera.com

 

**Vista Real, La Antigua Guatemala

 

Hotel Santo Tomas, Chichicastenango

 

Villa Santa Catarina, Santa Catarina Palopo am Atitlansee

www.villadesguatemala.com

 

 **Jungle Lodge Hacienda Tijax, Rio Dulce 

www.tijax.com

 

**Hotel Salvador Gaviota, Lvingston Izabal (Karibik)

www.hotelecologicosalvadorgaviota.com

 

**Maya Inter, Flores

 

**Hotel Peten Esplendido, Flores

www.petenesplendido.com

 

Eco lodge el sombrero

www.ecosombrero.com

 

Jungle Lodge, Tikal Parque National

 www.junglelogetikal.com

 

**Restaurant Kakao, Guatemala City

 

 

 

Hotels 

Hotel Casona de Antigua, La Antigua Guatemala 

www.lacasonahotel.com.gt

 

Hotel Atitlan, Finca San Buenaventura, Panajachel, Solola

 www.hotelatitlan.com

 

Hotel Grand Tikal Futura, GuatemalaCity

www.grandtikalfutura.com.gt

 

Hotel Resort & Marina Mansion del Rio, Rio Dulce Izabal

www.mercadeoinmobiliario.com.gt

 

Hotel Amatique Bay Resort & Marina, Porto Barrios

www.antatiquebay.net

 

Hotel Peten Esplendido, Flores

www.petenesplendido.com

 

Hotel Vista Real, Guatemala City

www.vistareal.com

 

fotocredit: ifpa