Das Königreich Jordanien

Es beeindruckt nicht nur Reiselustige, Historiker und Entdecker sondern auch Filmemacher

Wurden hier doch Abenteuerfilme wie " Indiana Jones oder Lawrence von Arabien" gedreht.

Vom Status her ist Jordanien politisch gesehen eines der letzten (gut funktionierenden) Königreiche auf diesem Planeten, dessen für arabische Verhältnisse junger König Abdallah II. bin al-Hussein erfolgreich den schwierigen Kurs der Gratwanderung zwischen Ost und West (arabische Einheit und Vormachtstreben der Interessen der Vereinigten Staaten) fortzusetzen versucht, den sein legendärer Vater König Hussein I. begonnen hat: gewissermaßen ein Bollwerk „mitten in der Wüste“ im wahrsten Sinne des Wortes zwischen den arabischen Interessen der Region und dem Erzfeind Israel.

 

Mit seinen geschätzten sechs Millionen Einwohnern, gilt Jordanien als fortschrittlich prowestliches Land: so herrscht u.a. Schulpflicht und über 50% Studentinnen besuchen die mehr als 20 Universitäten; Arbeitslose erhalten einen Zuschuss, Berufstätigen sind versichert und auch die staatliche Pension hat Einzug gehalten. 2001 schloss Jordanien mit den USA ein Freihandelsabkommen ab und 2002 ein Assoziierungsabkommen mit der EU. Mit 95% bekennt sich die Staatsreligion zum Islam, die restlichen 5% sind religiöse Minderheiten. Als Anbaugebiet von Gemüse und Obst dient der Jordangraben - Teil eines Grabensystems, dessen tiefsten Teil das Tote Meer füllt. Jordanien ist der zweitwichtigste Phosphatproduzent der Welt und seit 2005 floriert auch der Tourismus wieder sehr stark.

Einer der wichtigsten Verkehrsadern des 7.000 km gut ausgebauten Straßennetzes ist der Desert Highway, der durch Beduinenzelte, vorbeiziehende Kamel- und Schafherden oder grandiöse Sand-Farbspiele und den Gleisen der legendären´"Hedschas-Bahn" Aufmerksam erregt. Er verbindet Amman mit Aqaba und verläuft parallel zur alten Königsstraße.

Durch den Tiefwasser-Hafen Aqaba hat das Land Anschluß an den internationalen Seeverkehr. Obwohl das Königreich größtenteils mit Wüste bedeckt ist und Klimaverhältnisse variieren, hat es eine reiche Flora wie beispielsweise die blaue Ochsenzunge, Schwarzaugengeranie, wilde Erdbeerbäume oder die geschützte schwarze Iris, die Nationalblume Jordaniens. Sie ziert die Landeswährung und Beduinen nutzen ihre heilende Wirkung.

 

Bekennt sich der Tourist zu seiner Muttersprache „nemsa“ (deutsch) – spürt er gleichsam wie Jordanier die Arme offen zum Willkommensgruß ausbreiten und alle Vorurteile und Bedenken den Fremden gegenüber schwinden. Und will er dann noch das Land mit alter Geschichte und großem Kulturerbe, durch verschiedene Zeitalter der Menschheit hin bis zum Toten Meer erkunden, sollte das kontrastreiche Ammander Ausgangspunkt sein.

Amman wird, mit über 1 Millionen Einwohnern, auch „weiße Stadt“ genannt wegen der vielen Häuser, die mit Marmor verkleidet oder aus weißem Sandstein errichtet sind; erbaut wurde die Stadt auf sieben Hügeln und die Geschichte der auf uraltem Wüstensand erbauten Hauptstadt reicht bis in die Steinzeit zurück. 

Die auf einem Hügel gelegene Zitadelle Jebel el Qala bietet sich nicht nur als Ausgangspunkt für eine Tour durch die archäologischen Stätten der Stadt an sondern von hier aus hat man auch einen atemberaubenden Blick auf das Zentrum von Amman.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen u.a. das Archäologische Museum mit den Fragmenten der berühmten Qumran Rollen (1952 auf der Westseite des Toten Meeres entdeckt), der Umayyaden-Palast und Tempel des Herkules aus der Zeit Marc Aurel sowie die Reste einer kleinen byzantinischen Kirche- ein Teil eines Mosaikboden ist noch erhalten.

 

Ganz in der Nähe, am Jabal al-Jaufa thront das mächtige römische Amphietheater für 6.000 Zuseher sowie die aus rosafarbenen Stein gebaute Al Hussein-Moschee, die 1924 von Emir Abdullah an der Stelle einer viel älteren aus der Umayyaden-Epoche errichtet wurde. Auffallend, diese Moschee hat keine Kuppeln, damit grenzt sie sich von der osmanischen Tradition ab. Zahlreiche archäologische Zentren und Museen runden den historischen Exkurs durch die Stadt ab. 

Die berühmten Wüstenschlösser Qasr al-Kharraneh, Qasr Amra und Qasr al-Azraq sind allemal ein Besuch wert

Sie sind Beispiele für islamische Kunst und Architektur und zeugen von Macht und Reichtum ihrer Erbauer. Die Mosaike, Fresken, Steinreliefs und Stuckornamenten greifen auf persische und griechisch-römische Traditionen zurück. Sie dienten wohl u.a. als Kawanserei, Handelszentrum, dem Vergnügen und als Außenposten für Herrscher, die Kontakte mit einheimischen Beduinenstämmen knüpfen wollten; das best erhaltendste aller Wüstenschlösser ist Qasr al-Kharraneh, ungefähr 60 km von Amman entfernt. Ein quadratisch angelegter „ockerfarbener“ Bau mit zwei Stockwerken und über 60 Räume. An den Außenmauern befinden sich kleine Öffnungen, die möglicherweise als Ventilatoren dienten. Das Gebäude wurde vermutlich um 710 n. Chr. erbaut – dieses Datum wurde von einem Besucher im Obergeschoß in die Wand geritzt und bezeugt somit das ungefähre Entstehungsdatum.

Qasr Amra („kleiner roter Sandstein-Palast“) Jagd-, Lust- und Badeschloss aber auch UNESCO Weltkulturerbe; errichtet in der jordanischen Steppe; eine rechteckige Audienzhalle wird in drei Gänge geteilt – über den Gängen verlaufen drei Tonnengewölbe. Der Badebereich besteht aus Umkleide- Warm- und Heißraum und einer „modernen“ Fußbodenheizung; wunderschöne einmalig farbige Freskenmalereien wie Jagd-, Bade- und erotische Szenen, halbnackte Frauen, Tiere und Akrobaten lassen der Phantasie des Besuchers freien Lauf.

 

Das bekannteste Fresko „erste Darstellungen des Nachthimmels“ ist in der Kuppel des Caldariums verewigt.

Qasr al-Azrag: Im Winter 1917/18 bereitete sich hier Lawrence von Arabien auf den Sturm auf Damaskus vor – dadurch wurde diese schwarze Basaltfestung berühmt; betritt man den Festungshof, befindet sich über dessen Eingang das Quartier von Lawrence von Arabien; das Schmuckstück von Qasr al-Azrag ist eine 3-Tonnen schwere an Scharnieren befestigte Basaltsteintür, die sich auch heute noch fast geräuschlos öffnen lässt.

 

Die Kreuzritterburg Ajloun und antike Stadt Jerash sind weitere Höhepunkte dieser Reise

Ajloun ist etwa 25 km von Jerash entfernt. Die mittelalterliche Burg Qalaat ar-Rabad - ein antikes Monument - liegt inmitten grüner Hügeln. Erbaut wurde sie - über den Ruinen eines christlichen Klosters - von Izz ed Din Ousama, dem Gouverneur von Saladin; die Gewölbegänge, Wendeltreppen, Schlafsäle, private Gemächer und Speisesäle ähneln einem Labyrinth. Die Burg war gebaut worden, um Angriffe der Kreuzritter in Nordjordanien abzuwehren und bot den Verkehrs- und Handelswegen zwischen Jordanien und Syrien Schutz.

Hauptattraktionen Ajloun’s: die Zugbrückemit Steinreliefs, derSüdturm mit Burggraben, das Eingangsportalund archäologische Museum sowie eine kleine sehenswerte Steinbadewanne.

Die etwas mühsame Auffahrt zur Burg mit einem „LKW-Cabrio“ wird durch eine grandiose Aussicht auf die Berge und das Jordantal belohnt.

Die antike Stadt Gerasa (auch Jerash) – auch „Pompeji des Ostens“ bezeichnet - ist nach Petra die zweit bedeutendste Sehenswürdigkeit des Landes und eine der besterhaltenen römischen Ausgrabungsstätten; der alte Stadtkern und Inschriften - vor 2000 Jahren in den orangefarbigen Kalkstein gemeißelt - existieren noch. Nachdem der römische Feldherr Pompeius die Stadt eroberte, kam sie in den Bund der zehn großen römischen Städte und damit brach für Jerash das goldene Zeitalter als Handelszentrum aus.

 

Sehenswertes: u.a. 3-torige Hadriansbogen, Hippodrom - bei Wagenrennen fanden sich hier bis zu 15.000 Zuseher ein und ein kleiner Friedhof, das ovale Forum mit einer Reihe von ionischen Säulen umgeben und der imposante Zeustempel, der hoch über dem Forum posiert; oder das Nymphäum, der Cardo Maximus, von 260 Säulen geschmückte Prunkstrasse sowie vereinzelt noch gut erhaltenen Fahrrinnenspuren der Wagenräder auf dem original Kopfsteinpflaster. 

Weiter geht die Fahrt zu den von Legenden umwobenen Berg Nebo; hier werden wir - wie viele andere Touristen aus aller Welt, den Hl. Vater Papst Benedikt XVI. hautnah begegnen, der diese heilige Stätte im Zuge einer Nahostreise besucht. Der Berg Nebo ist jener, von dem aus Moses das gelobte Land Kanaan erblickte und auf dem er begraben sein soll. 1913 wurden bei Ausgrabungen zufällig Mosaikböden entdeckt und dadurch kam es zur Gründung des archäologischen Instituts der Franziskaner; sie setzen sich sehr für die Erhaltung des archäologischen Erbes des Berges und der Stadt Madabaein. Im heutigen Kirchengebäude sieht man noch Überreste von Mosaiken, z.B. eine Tafel mit einem umflochtenen Kreuz.

 

Das bronzene, von einer Schlange umschlungene Kreuz, das sich außerhalb des Heiligtums befindet symbolisiert die Kupferschlange, die Moses mit in die Wüste nahm und das Kreuz an das Jesus geschlagen wurde. Bei klarer Sicht ist der Blick vom Mount Nebo aus atemberaubend – sieht man doch über die Abhänge des Jordangrabens zum Toten Meer und Jericho und auf der gegenüberliegenden Seite auf Jerusalem und Bethlehem.

Madaba, die„Stadt der Mosaike“. Etwa 33 km südwestlich von Amman befindet sich, auf der Strecke des 5.000 Jahre alten Kings’ Highway, einer der bemerkenswertesten Orte Jordaniens. Madaba ist eine antike Stadt der jordanischen Hochebene. Zu deren Einwohnern heute sowohl Christen als auch Muslime zählen. Die Hauptattraktion befindet sich zweifelsfrei in der zeitgenössischen griechisch-orthodoxen Kirche St. Georg. Es handelt sich´um eine unglaublich lebendige, byzantinische Mosaiklandkarte aus dem sechsten Jahrhundert, die Jerusalem und andere heilige Stätte zeigt. Mit zwei Millionen farbigen Steinen und einer ursprünglichen Größe von 25x5 Metern - die heute noch erhalten ist - stellt die Karte ein Meisterwerk dar, das in Jordanien kein zweites Mal zu finden ist.

Petra – UNESCO Weltkulturerbe und ein Juwel der Zivilisation - man dachte es wird für die Ewigkeit erhalten bleiben

Absoluter Höhepunkt jeder Jordanien-Reise ist die „rosarote Felsenstadt“ Petra mit faszinierender Vergangenheit. Die legendäre Stadt aus Stein zeugt nicht nur von der faszinierenden Kultur der Nabatäer, sie ist zudem der berühmteste Nationalschatz Jordaniens, der geheimnisvoll vorborgen inmitten einer malerischen Felsenlandschaft liegt.

Die Stadt der sagenhaften Nabatäerdie - vor mehr als 2.000 Jahren von der übrigen Umwelt unbemerkt - ihre Hauptstadt aus dem massiven Sandsteinfelsen gemeißelt haben und sozusagen an einem „geheimen Ort“ - ihr Leben und ihre Kultur bewahrten – war nur von einer nach außen unscheinbaren 1,2 km langen spektakulären tiefen natürlichen Felsspalte – Siq – zugänglich. Überleben konnte der Stamm nur mit Hilfe einer raffiniert in die Schlucht gemeißelte Wasserleitung.

Durchquert man diese Felsspalte, findet man außer dem Wasserkanal auch noch färbige Felsformationen, Dämme und Kultnischen. Am Ende der Schlucht, in der bis zu 80m hohe Felsen in den Himmel ragen, ist der Eindringling mit dem imposanten riesigen „Schatzhaus“ - Al-Khazneh - von 43m Höhe und 30m Breite konfrontiert - das man ohne schlechtes Gewissen ruhig an die sieben Weltwunder anreihen könnte; und das alles ist unter unsagbar viel Kraft und Schweiß aus dem Felsen gehauen.

Die hoch aufragende Fassade des Schatzhauses - hellenistisch bis alexandrinisch geprägt - die der letzten Szene des Films „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ als Kulisse diente, ist nur eines von vielen (wiederentdeckten) Relikten und architektonischen Wunder, die in Petra zu bestaunen sind.

 

Die berühmten vielen Felsengräber mit ihren prächtigen Fassaden erzeugen einen beinahe märchenhaften Zauber, der sich nur schwer in Worte fassen lässt – zusammen mit den immer wieder kontrastreich wechselnden vielfältigen Farben und Strukturen des Sandsteins.

 

Bestaunenswert und beeinduckend: u.a. der Tempel der geflügelten Löwen, frühere Nabatäergräber, ein Obeliskengrab, die Kultstätte Al Madras und Königsgräber, ein verfallenes farbintensive Seidengrab, das dreistöckige Palastgrab, der große Tempel, Qasr al-Bint für die Gemahlin der nabatäischen Gottheit Dushara, die kleine Kreuzritterburg, das Felsmassiv Umm al Biyara, eine byzantinische Kirche oder das Schild "View the end of the world" vor einem atemberaubenden Bergmassiv, das mich persönlich sehr beeindruckt hat - könnte es hier wirklich hier sein, das Ende der Welt? wenn ja, dann möchte ich lange an diesem mystischen Ort verweilen...

Bis zum 2. Jahrhundert v. Chr. war Petra angewachsen und zur Hauptstadt des nabatäischen Königreich aufgestiegen. Die Stadt war ein wichtiger Knotenpunkt für die lukrativen Handelsrouten, die China im Osten mit Rom im Westen verbanden. 131 n. Chr. benannte Kaiser Hadrian die Stadt Hadriane Petra. Die Römer übernahmen somit die Kontrolle über die einträglichen Handelsrouten und leiteten sie fernab von Petra um - und somit war auch der Untergang der Stadt, die über 30.000 Einwohner zählte, vorprogrammiert. Die Nabatäer hinterließen aber der Nachwelt ein phantastisches Kunst(bau)werk, das zum Glück im 19. Jahrhundert (wieder)entdeckt wurde.

 

Als sich das Christentum ausbreitete und dann auch noch ein starkes Erdbeben über die Stadt hereinbrach, war das Ende Petras nicht mehr aufzuhalten. Schließlich wurde der Ort aufgegeben, von den hiesigen Beduinen übernommen, sehr scharf bewacht und als „Geheimort“ wie ein Augapfel gehütet. Die prächtige Stadt verschwand ganz aus dem Bewusstsein Europas bis zu dem Zeitpunkt, an dem ein Orientreisender namens Johann Ludwig Burckhardt die Stadt 1812 (wieder)entdeckte. In den 30iger Jahren wurde die Ruinenstätte für den Tourismus erschlossen und dafür die, in Petra lebenden Beduinen zwangsweise von der jordanischen Regierung umgesiedelt; heute gehört das Weltkulturerbe ganz den - jährlich über eine Million – Jordanienbesucher.

 

Der letzte Tag der Rundreise führte ins Wadi Rum und zum Jordantal Wadi Rum, ein 7.000 km2 grosses Naturschutzgebiet - nahezu von Menschenhand noch unberührter Ort. Entstanden ist diese faszinierend rötliche durch schroffe Gebirgszüge geprägte Wüstenlandschaft vor ca. 30 Millionen Jahren; die Berge um Wadi Rum sind aus Granit und Sandstein. Rum’s bekanntester Besucher (hat sich hier verschanzt) war wohl Lawrence von Arabien. Seit dem Film „Lawrence von Arabien“, der hier gedreht wurde, hat sich sein Kult mit dem der Landschaft verbunden.

 

Das wichtigste Denkmal von Rum, eine Tempelruine liegt amFuße des 1.754m hohen schnurgerade in den Himmel ragenden JebelRum, neben dem Friedhof der Beduinen. Der Wadi Rum wareine wichtiger Karawanenroute; heute leben noch Beduinen hier, die keineswegs anUmsiedlung denken; die mondähnliche Landschaft ist weltweit einzigartig undFarbschattierungen der Berge spiegeln sich in den Sanddünen der Wüste und amHorizont wider.

 

Das Ökosystem verwundert mit seltenen Pflanzen und vielen Vogelarten wiebeispielsweise der Gänsegeiser, Habichtsadler, Borstenrabe oder die riesigenlangbeinigen Wüstenameisen; mit etwas Glück streift ein Grauwolf oder eineSandkatze durch die endlosen Dünen. Der Besuch dieses „Mondtales“ wird zu einem unvergeßlichen Erlebnis.

Dem Jordantal entlang zum Toten Meer

Im Buch Genesis bezeichnet Gott das Jordantal um das Tote Meer als „Garten des Herren“. Die spektakuläre, geradezu wundersame Landschaft des Jordangrabens ist sicherlich einer der beeindruckendsten Orte unseres Universums. Das – durch Bewässerung - fruchtbare Tal stellt die Kornkammer des überwiegend von Wüstenlandschaft geprägten Jordaniens dar. Auch die biblischen Städte Sodom und Gomorrah sollen im Jordantal gelegen sein.

 

Das Tote Meer liegt heute rund 423 Meter unter dem Meeresspiegel und ist damit der tiefste Punkt der Erde. Vom Jordan gespeist, besitzt es keinen Abfluss, sodass der Salzgehalt bis 33% beträgt; entgegen seinen Namen ist es aber biologisch nicht ganz tot, es beschränkt sich auf verschiedene Mikroorganismen; manche Pflanzen mit großer Salztoleranz, die Halophyten können in dieser extremen Umwelt überleben. Die Sole fühlt sich nicht richtig nass sondern eher schmierig an. Weit über die Grenzen hinaus ist die heilende Wirkung des Wassers bekannt und durch den hohen Salzgehalt bilden sich überall bizarre auskristallisierte Salzklumpen. Das Meer ist eines der eindrucksvollsten Naturschauspiele der Welt.

Nach Ende dieser faszinierenden Rundreise waren wir alle sehr beeindruckt vom Königreich Jordanien, das uns in seinen Bann zog. Man kann es „sicher“ als Individualreisender oder Reisegruppe durchqueren und es ist mit allen seinen Sehenswürdigkeiten wahrlich ein Land zum Bestaunen. Reiseführer Osama, der die Gruppe von Anfang an begleitete, ließ uns - durch sein professionelles Detailwissen und seinen Ausführungen über die Geschichte des Staates – den „Hauch vom Orient“ spüren sowie den orientalische Spruch "Komme als Gast und gehe als Freund". Und die Offenheit und Herzlichkeit der JordanierInnen haben wir überall gespürt - Die Sicherheit, ein zweites Mal wiederzukommen. um noch mehr davon zu erleben, ist gewisser als gewiss!

 

Bei einem Petrabesuch sollte man unbedingt folgendes dazu buchen

Petra by Night

tausende Kerzen und Flötenmusik geleiten die Besucher durch den Siq zum Schatzhaus - sehr romantisch aber auch geheimnisvoll und

Petra Kitchen

Unter Anleitung eines Koches lernen Gäste die jordanische Küche kennen und können Leckeres dann gleich selbst zubereiten

 

Reiseinfos

Hauptstadt Amman ca. 2 Millionen Einwohner

Beste Reisezeit

April-Mai und September-Anfang November Jordanien besitzt drei Klimazonen

Währung

Jordanischer Dinar = 100 Piaster

Amtssprache

Arabisch, außerdem Englisch aber auch Deutsch

Zeitverschiebung

MEZ + 1 Stunde

Visum erforderlich

Antragstellung am Flughafen Queen Alia Intern. Airport oder im Tourismus Büro Wien

Der Reisepass muss noch 6 Monate gültig sein

Airline

Fluglinie Royal Jordanian Direktflug Wien nach Amman

hervorragendes Service, exzellentes Bordservice und aufmerksame Crew

 

Tourismusbüro Österreich

www.rj.com

Jordanien Tourismusbüro

www.visitjordan.com

 

Auskünfte in Jordanien

über Mietautos, Privatquartiere, Motor-/Fahrradverleih, Touren…usw. auch in deutsch

danielnt24@hotmail.com

Hotel

Landmark in Amman

www.landmarkamman.com

Restaurants

Karawanserei Kan Zaman

Centro Restaurant, Amman

 

Tawaheen Al Hawa Restaurant Amman

www.tawaheenalhawa.com.jo

 

Zuwwadeh Restaurant Al-Fuheis

www.zuwwadeh.com

 

Dead SeaSpa, Swemeh

www.jordandeadsea.com

 

fotocredit: ifpa