Kombodschas Seele

Die Geschichte Kambodschas ist lang und vielfältig: Erst 2001 ging mit dem Ende der Roten Khmer auch der dauerhafte Frieden einher. Seitdem leben die Menschen dieses einzigartigen Landes intensiver denn je, voller Stolz auf ihre antike Khmer-Kultur und ihre tief verwurzelte Religion. Die faszinierende Reise „Kambodschas Seele“ des Münchner Asienspezialisten Lotus Travel Service offenbart die besondere Geschichte Kambodschas, vom kolonialen Flair in Phnom Penh und Battambang bis zum spirituellen Geist der Tempelstadt Angkor.

 

Tag eins der Reise startet in Phnom Penh, wo eine Bootsfahrt auf dem Tonle Sap-Fluss auf die Reisenden wartet. Am nächsten Morgen geht mit einem Cyclo durch die Kolonialstadt, bevor der Besuch des Nationalmuseums und des 1813 erbauten Königspalastes folgt. In der Silberpagode, die ihren Namen 5.000 silbernen Bodenfliesen verdankt, erstrahlen ein von 9.584 Diamanten bedeckter Buddha sowie ein Smaragd-Buddha aus Baccarat. Das Tuol Seng Museum widmet sich dagegen einem düsteren Kapitel Kambodschas, der Khmer-Rouge-Diktatur. Tag drei führt in die Provinzhauptstadt Kampong Cham mit den Zwillingsbergen Phnom Pros und Phnom Srei. Ab der Hafenstadt Kratie folgt schließlich eine Bootsfahrt zur malerischen Insel Koh.

 

Auch der nächste Tag beginnt mit einer Bootsfahrt auf dem Mekong, wo die Lotus Traveller mit etwas Glück Irrawaddy-Süßwasserdelphinen begegnen. Nach dem Besuch des Dorfes Sambo mit seiner 100-Säulen-Pagode geht es zurück nach Koh Trong, ein Eiland ganz ohne Autos. Im Inseltempel erfahren die Reisenden mehr zum Baumpflanzprojekt, das der Rekultivierung der einst bewaldeten Insel dient. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen führt die Tour dann an den Berg Phnom Santuk, dessen 980 Gipfelstufen es zu erklimmen gilt.

 

Auf dem Weg nach Siem Riep besuchen die Reisenden die Dschungeltempel von Sambor Prei Kuk, die zwischen dem 6. und 7. Jahrhundert erbaut wurden und damit älter als Angkor Wat sind. Nächster Stopp ist ein Handwerksdorf, das Rattan- und Bambusprodukte im Rahmen eines „Community based tourism project“ vertreibt und so zu einem verbesserten Lebensstandard der Einwohner beiträgt.

Angkor verheißt majestätische Tempelanlagen in mythisch-mystischer Aura und so stehen Tag sieben und acht ganz im Zeichen der imposanten Tempelstadt aus dem 9. bis 14. Jahrhundert. Zum Sonnenaufgang steht Angkor Wat mit der einzigartigen Symmetrie seiner fünf Türme und filigranen Skulpturen auf dem Programm. Der monumentalste Sakralbau der Welt wurde im 12. Jahrhundert als Begräbnistempel errichten und gilt als Meisterwerk des Khmer-Stils. Später gilt es den überwucherten Tempel Ta Prohm zu erkunden, bevor bei Sonnenuntergang das Antlitz des Pre Rup-Temepls wartet. Die „Große Stadt“ Angkor Thom verzaubert mit dem Bayon-Tempel, der die 54 lächelnden Gesichter des Bodhisattvas Avalokiteshvara zeigt.

 

65 Kilometer östlich von Siem Reap erwartet die Reisenden das nächste Highlight der Reise: Der verborgene Tempel Beng Mealea wurde erst 1999 zugänglich gemacht. Weiter geht es zum Banteay Srei, einem vom Hindu-Gott Shiva geweihten Tempel, dessen Reliefs zu den perfektesten Arbeiten Angkors zählen. Je nach Wasserstand geht es auf einem der schönsten Wasserwege des Landes, dem Tonle Sap und dem Sangker River, nach Battambang. Die zweitgrößte Stadt des Landes zeichnet sich durch ihre charmante Kolonialarchitektur und ihre herzlichen Bewohner aus. Hier heißt es die Spuren der Vergangenheit erkunden, bevor ein Aufstieg auf den Wat Banan mit einem weiten Blick belohnt. Auf dem Weg passieren die Lotus Traveller kleine Dörfer, lernen Traditionen kennen und schauen beim Obstanbau zu. Nachmittags folgt dann eine Fahrt mit dem „Bamboo Train“, einer hölzernen Plattform auf Rädern, die sich die Schienenwege zu Nutze macht.

 

Weiter geht es an Tag 12 nach Kampong Chhnang, das für seine Töpfereien bekannt ist, die einstige Hauptstadt Oudong und die Insel Koh Chen im Tonle Sap-Fluss, bevor in Phnom Penh schließlich ein traditionelles Dinner im renommierten Restaurant „Malis“ und das Ende der Reise auf die Gäste wartet. 

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