Vogelpark, Affenberg & Tropfsteinhöhle

Vogelpark

Was aus einem Hobby entstand, wurde 1992 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Vogelpark in der Ferienregion Turnersee tummeln sich nicht nur auf ca. 20.000 m2 mehr als 300 exotische und heimische Vogelarten sondern auch Meerschweinchen, Hasen, Ponys, Zwergziegen, Erdmännchen, Leguane, Spornschildkröten und Alpacas.

Ein wichtiges Prinzip für den Park ist es, keine aus der Natur entnommenen Tiere zu halten, deshalb stammen sie auch hauptsächlich aus der eigenen Nachzucht.

 

Die Gehege

Haben nicht zu große Flächen – dennoch werden die Tiere artgerecht gehalten; das Areal ist gut beschriftet und eignet sich auch für Rollstuhlfahrer; etwas Besonderes sind immer die Live-Fütterungen und wenn sich die zahmen Papageien auf die Besucher setzen und sich füttern lassen!

 

Neu im Park der größte Adler der Welt, der Riesenseeadler ist ab jetzt hier zu Hause. Seine Flügelspannweite beträgt 2,80 Meter. Wie viele andere Arten, stehen Riesenseeadler auf der "Roten Liste".  Ihrer Heimat, im pazifiknahen Ostasien, gibt es nur mehr rund 5.000 Tiere und nimmt weiter ab. Wir beteiligen uns am Europäischen Zuchtbuch, um zum Erhalt dieser Art beizutragen. Für die beiden zwei Jahre alten Tiere wurde eine neue große Voliere errichtet, die 6 Meter hoch und 165 m² groß ist, mehr als doppelt so groß wie vorgeschrieben. Dieser majestätische Adler ernährt sich von Süßwasserfische, Küken, Ratten, Hasen und Meerschweinchen. Mit ihren leuchtend gelben Schnäbel können sie die Beute leicht in mundgerechte Stücke zerteilen und mit den langen scharfen Krallen die Beute festhalten.

1998 wurde der Streichelzoo eröffnet. Dieser erfreut sich vor allem bei den jüngsten Besuchern größter Beliebtheit. Hier

können Kinder die Tiere hautnah erleben.

www.vogelpark.at 

Wildparkpark und Schloß Rosegg

Ca. fünf Minuten von Velden entfernt, ist der seit 35 Jahren existierende Tierpark Rosegg entfernt. Das geschichtsträchtige Areal mit der Burgruine Rosegg und der vom Geldfälscher Ritter von Bohr 1830 angefertigten Tierparkmauer beherbergt 35 verschiedene Tierarten. Auf einen Spaziergang in der Parkanlage über Wiesen und Waldwegen, kann man die große Tierfamilie von Rosegg beobachten und erforschen: wie u.a. amerikanische Bisons, Luchse, Hängebauchschweine und Rotwild. Ein Streichelzoo und Kinderspielplatz runden das Angebot ab.

Übrigens: Der Tierpark Rosegg unterstützt das Wiederansiedelungsprojekt durch die Bereitstellung von Waldrappküken aus der sedentären Kolonie für die Handaufzucht. Charakteristisch für Waldrappe ist ihr schwarzes, grün-violett glänzendes Gefieder. Der Kopf adulter Waldrappe ist unbefiedert und von verlängerten Schopffedern umrahmt. Weiters typisch für Waldrappe sind die rot gefärbten Beine und der rote, nach unten gebogene schlanke Schnabel, mit dem Waldrappe im Boden nach Nahrung (hauptsächlich nach Regenwürmern und Insektenlarven) stochern. Trotz des kahlen Kopfes: Waldrappe sind keine Aasfresser!

www.rosegg.at

 

Schloß Rosegg & Garten-Labyrith

10 Minuten vom Wildpark entfernt, befindet sich das im italienischen Flair gestaltete Schloß Rosegg. Es wurde 1772 im Stil

einer „Villa Italia“ erbaut und seit 1997 schwelgt man hier in der Vergangenheit bei einem Rundgang durchs Schloß. Es wurde vom Fürsten Orsini Rosenberg für seine Geliebte errichtet. Der zweite Besitzer war der Finanzberater des Kaisers und gleichzeitig Geldfälscher. Seit 1883 ist es im Besitz der von und zu Liechtensteins.

Bei einem Rundgang kann man nicht nur das Mobilar aus dieser Zeit besichtigen sondern auch das erste Figurenkabinett Österreichs in zwei Etagen, Bilderausstellungen sowie Stücke aus dem Nachlaß des Geldfälschers Ritter von Bohr.

 

Garten-Labyrinth

Zwischen Tierpark und Schloß wurde im Juli 2001 das größte Gartenlabyrinth Österreichs eröffnet. Über 3000 Hainbuchen bilden auf einer Fläche von 2400 m2 eine Hecke von einem Kilometer Länge. Der Turm im Zentrum ist Orientierungspunkt. 1776 war in Rosegg eine große englische Parkanlage. Sie gehörte zum Schloß und lag auf einer Insel in der Drau. 1825 wurde diese Anlage leider vom Hochwasser zerstört. 

Affenberg Landskron

1996 wurde eine Version der Familie Gaubatz verwirklicht; Affen in einem Gehege frei leben zu lassen, ohne Dressur und Zwang. Genauer gesagt wurde diese Idee am 1. August 1996 verwirklicht als die Affen aus Japan nach Kärnten kamen. Doch bald darauf, am 12. August 1996 der Albtraum – die Affen flohen und waren nur unter schwierigsten Bedingungen wieder einzufangen – spätestens seit daher sind die Japanmakaken bekannt. Die Affen haben sich jedoch schnell an das 40.000m2 große Gehege, das für 150 Affen geeignet ist, gewöhnt und schon ein Jahr später kam das erste Kärntner Makakenbaby zur

Welt. Und es blieb nicht bei dem einen. In den darauf folgenden Jahren kam es zum regelrechten Babyboom.

 

In einer Führung kann man mittlerweile 150 Affen ohne Käfiggittern in freier Natur beobachten und erfährt nebenbei allerlei Interessantes und Lustiges über die Landskroner Makaken, die manchmal sogar schwimmen oder tauchen.

Nebenbei kann auch jeder ein Pate eines Affen werden. Hierfür zahlt man jährlich 380,- Euro, mit dem die Nahrung der Tiere im Winter, Forschung, Pflege und ständige Optimierung des semi-freien Geheges der Primaten unterstützt. Mit seiner Familie kann man dann eine Saison lang sein Äffchen besuchen. Patenschaften haben schon ein Tierarzt, ein Radiosender, Gasthäuser, ein Friseur, Hotels, eine Stadt, ein Fotograf, ein Künstler, ein Wildpark usw.

www.affenberg.com

Obir Tropsteinhöhlen

Unterirdischer Höhlenwelt auf 800m Länge, die sich in 1078m Seehöhe auf dem Hochobir befindet; Die Obir-Tropfsteinhöhlen liegen im Gebiet der Marktgemeinde Eisenkappel-Vellach, auf der Unterschäffler-Alpe, einem einstigen florierenden Bergbaurevier. 1878 wurden die Berghäuser am Obir – nach Einstellung des Bergbaus – der Sektion Bad Eisenkappel des Österreichischen Touristenklubs als Bergsteigerherberge und zur Errichtung einer meteorologischen Station überlassen. Diese einzigartige Höhlenwelt mit 200 Millionen Jahre alter Erdgeschichte punktet mit einem 800 m langen unterirdischen Erlebnispark. Mit lebenden Tropfsteinen, die europaweit eine Rarität darstellen. Und deutlichen Spuren von Bergleuten, die hier gearbeitet haben. Während der Führung passiert man mehrere Stationen, an denen multimediale Licht-, Ton- und Videoinstallationen das Schauspiel der Natur unterstreichen.

Das Highlight der Obirhöhle ist sicherlich die kleine Grotte, die von bergbaulichen Ablagerungen freigeblieben ist und die Kappelle der Knappen war.

 

Start des Rundganges

Die Besucher betreten die Obir-Tropfsteinhöhlen durch den 240 m langen Wilhelm-Stollen. Sie bekommen die ersten Eindrücke vom harten Arbeitsleben der Bergleute, sehen original Werkzeuge und Maschinen und natürlich die hl. Barbara.

Indische Grotte

Hier sieht man die ersten Tropfsteine

Orgel

Weiter geht es in den Vorraum zur langen Grotte! Ganz Nahe an Tropfsteinen vorbei zur sog. Orgel. Johann Sebastian Bachs “Toccata und Fuge d-moll” untermalt den tiefsten Punkt der Obir-Tropfsteinhöhlen. Ihren Namen hat dieser Höhlenraum von einem Tropfsteingebilde, das wie eine Orgel aussieht.

Lange Grotte

Über die Stufen geht es in die Lange Grotte. Hier befindet sich das Wahrzeichen der Obir-Tropfsteinhöhlen: der pagodenförmige Stalagmit. Dieses Wahrzeichen wurde auch als Motiv einer Briefmarke verwendet (1991).

Wartburg

MIt der weltweit ersten HDTV-Projektion in einer Höhle gewähren wir hier tiefere Eindrücke in eines der schönsten Höhlensysteme Europas. Unter anderem sehen Sie einzigartige Bilder von der Entdeckung der Höhle bis hin zu noch nicht erschlossenen Bereichen.

Heinzelmännchen

Karsthöhlen im Massiv des Hochobirs sowie die Entstehung von Naturhöhlen. Außerdem wird das Geheimnis der so

genannten “Kluftspione” gelüftet.

Kleine Grotte

Excentriques, Kalzitkristalle und der wunderschöne Sintersee - Abschluss der Reise durch die Obir-Tropfsteinhöhlen.

 

Erste Führungen 1903 werden die Obir-Tropfsteinhöhlen im Fremdenverkehrsführer von Bad Eisenkappel erwähnt. Damals gab es bereits Führungen in kleinem Rahmen. Erst 1987, mit der Gründung des Obir-Tropfsteinhöhlen-Vereins unter dem Obmann Dr. Peter Haderlapp, wurden die Höhlen endgültig für den Tourismus erschlossen.

 

www.hoehlen.at