Das Grand Finale

Exotische Klänge, Farben und Rhythmen bei der großen Abschluß-Show der weltgrößten Reisemesse

Das Beste kommt zum Schluß: Vom 8. bis 10. März 2017 wurde die ITB Berlin für Fachbesucher und vom 11. bis 12. März für das Publikum geöffnet.

Besucht wurde die Messe von 60.000 Besuchern, knapp 110.000 Fachbesuchern und 28.000 Kongreßteilnehmern; die über 184 Länder und 10.000 Aussteller taten ihr Bestes, um auf ihre Destinationen aufmerksam zu machen - somit wurde die ITB- wie immer - ihrer Rolle als weltgrößte Reisemesse gerecht, da konnte auch kein Flughafenstreik daran rütteln.

 

Nicht nur in den vielen Hallen - die bequem mit Shuttlebussen erreichbar waren – gab’s Reiseinfos, Präsentationen und Shows sondern auch im freien Messegelände u.a. einen Autoreisezug oder Eisenbahnwaggons für Passagiere.

Unter der Vielzahl der Ausstellungsländer waren u.a. Russland – resp. Visit Russia – das sich unter dem "neuen frontman" Michael Berlin (NTO) mit verschiedenen Reisezielen, zwei internationalen Fußball-Meisterschaften, Confed Cup 2017 und FIFA World Cup 2018 den Besuchern im neuen Look präsentierte; El Salvador mit Botschaftsrat Diego Rodriguez, der Centroamerika-Interessierten erklärte, was das kleinste Land Zentralamerika zu bieten hat: nicht nur Vulkane, Wasserfälle, Mayastätten oder Nationalparks sondern auch Kaffeeplantagen; Kaffeegenießer sollten sich eine derartige Plantage unbedingt ansehen; gepflückt werden die Bohnen händisch, zum Trocknen am Boden ausgebreitet und kniend aussortiert; der Kaffee, den man anschließend verkosten konnte – wurde mit Ehrfurcht getrunken und man kann jetzt auch seinen (hohen) Preis nachvollziehen; oder Uruguay (kleinste spanisch sprechende Land Südamerikas) – präsentierte sich mit Boschafter S.E. Alberto Guani, Vize-Tourismusminister Benjamin Liberoff und Gesandtem Paul Riezler.Minister Benjamín Liberoff, der bei einer Präsentation die Zuhörer auf Uruguay einstimmte, erzählte von der verbesserte Infrastruktur, dem eingeweihten Flughafen von Montevideo und der neuen Flugverbindung, Hotelwachstum, erstem Stützpunkt zur Förderung der Schifffahrt auf dem Rio Uruguay und der steigenden Besucherzahlen auch aus Österreich und Schweiz.

Mit besonderem Stolz wies Benjamin Liberoff auf Uruguays Nachhaltigkeit hin - das Markenzeichen Uruguay Natural, das im ganzen Land Erwähnung findet. Außerdem ist Uruguay das erste Land der Welt ist , das zwei ganz wesentliche Dinge verwirklicht hat: den Plan Ceibal – dank dem alle Kinder Uruguays über einen eigenen Computer verfügen und die große Lebensmittelsicherheit beim Rindfleisch: jedes Rindvieh kann man eindeutig identifizieren und das Fleisch läßt sich von der Verkaufs-Theke aus bis zur Weide zurückverfolgen (und das in 160 Ländern der Welt). Nach diesem Vortrag stand fest – Uruguay ist und hat etwas ganz Besonderes und macht neugierig auf das Land, man sollte es unbedingt bereisen und kennenlernen – allen voran wegen der Herzlichkeit, die die Menschen dort versprühen, der faszinierenden Flora und Fauna und natürlich wegen dem nachhaltigen Tourismus.

 

Für einen stimmungsvollen Ausklang der 51. ITB Berlin sorgten Besucher, Aussteller und Gäste gemeinsam mit den Kulturen der Welt. Die farbenprächtige Show mit afrikanischen Tönen, karibischen Melodien, andalusischen Rhythmen und deutsch-griechischen Chorklängen verbindet Kulturen aus aller Welt miteinander. Durch das Programm führte die preisgekrönte Event- und Fernsehmoderatorin Mary Amiri.

 

fotocredit: ifpa