Immer wieder eine Reise wert

Zauber ist das Wort, das diese Region Friaul-Julisch-Venezien am besten beschreibt. Kein anderer Fleck der Erde bietet von den Alpen (Julische Alpen mit den imposanten Bergen oder der 2.766m hohe Mangart ein Elorado für jeden Bergsteiger) bis zum Meereszugang alles an, was man zum Relaxen benötigt und lädt Besucher ein, diese Idylle so lange als möglich zu genießen.

Friaul besticht mit seinen variationsreichen Speisen vom Meeresfisch aus der Küstengegend über das Pilz- und Kürbisrisotto in Pordenone bis hin zum Räucherschinken von Sauris. Zu dem rotes Bier und Hanfbier hervorragend passen.

 

Und zu all diesen Köstlichkeiten dazu werden die weltberühmten Weine aus dem Weinbaugebieten Colli Orientali del Friuli im Nordosten des Landes gereicht. Im Herbst locken sog. Osmizas (Jausenstationen) Gäste in ihre idyllischen mit verfärbtem Weinlaub geschmückten Weingüter, um mit traditionellen Schinken, Käse und Wein sie zu verwöhnen oder im Frühjahr ihnen eine gepflegte Weinverkostung von autochthonen und seltenen Weinsorten näher zu bringen. Beispielsweise Ribolla Gialla, ein Wein mit würziger Note zog schon die alten Venezianer in ihren Bann, ohne den - wahrscheinlich so manche Verführungskünste erfolglos geblieben wären.

So weiß auch Friaul zu verführen. Für seine Besucher öffnet es versteckte Winkel, pittoreske Plätze, kriegerische Schauplätze kirchlicher und weltlicher Herrscher, internationales und ländlich Einfaches. Friaul stellt so manches Gebiet mit seiner Vielfalt und Einzigartigkeit in den Schatten. .

 

Das Klima, beeinflußt - vom Meer und der Bora - dem berühmt berüchtigten Nordwind macht die Menschen empfänglich und offen für Sinnliches, Poetisches, Künstlerisches und Kämpferisches zugleich. Wie man es an der Vielzahl der Schriftsteller Triests bemerken kann. Ganz besonders spricht der Karst seine eigene Sprache in diesem Land. Einst befanden sich hier üppige Wälder, die von den Venezianern und Römern für den Städtebau und zur Herstellung von Kriegsschiffen abgeholzt wurden. Heute sind es karge und schroffe, von der Bora oft aufgesuchte - Landstriche. Fast könnte man das als eine wild romantisch erotische Liebesbeziehung bezeichnen, wenn die 200 km/h sausende Bora über die weiten Flächen des Karstes rauscht; als ob sie einander brauchen würden.

In jenem Klima reift auch der Bruder des berühmten San Daniele Schinken, der Prosciutto del Carso, der gerade in dieser Umgebung zu seiner absolut geschmacklichen Blüte kommt.

 

Sanfteren Charakters sind die Familienbadeort Lignano (Sabbiadore, Pineta und Riviera). Einst auch im Zentrum der Geschichte gelegen, da er an der großen Wasserstraße von Grado nach Aquileia lag (versandete aber allmählich), entwickelte er sich zu einem beschaulichen Fischerörtchen und wurde Anfang des 19. Jahrhunderts langsam als Bade- und Erholungsort wiederentdeckt.

 

Für Einige von uns war es ein Ausflug in die Jugendzeit: fuhren doch viele in den 70ern erstmalig nach „Italy an den Strand“ und zwar mit einem der heutigen Kultautos, stolz erworben mit dem ersten Gehalt – dem VW Käfer sprich „Kugelporsche“ oder Kastenwagen – mit dem Ziel …eh klar …Lignano. Viel hat sich seit dem nicht verändert – aber wir haben uns alle sehr wohl gefühlt an diesem Ort, wo wir erstmalig das Meer sahen, Spaghetti und Pizza unsere Leibgerichte wurden und zum ersten Mal „AMORE“ auf italienisch erlebten – und das meist zu den Klängen von Adriano Celentano…“Indimenticabible LIGNANO“!

 

Mit Unterkünften in allen Komfortklassen wie Hotel, Ferienwohnung oder Ferienhaus ist Friaul bestens auf die Urlauber eingestellt: hervorzuheben ist dabei das 5*-Hotel Greif (Lignano Sabbiadoro) inmitten eines herrlichen Parks mit Swimmingpool; dieser Hotelkomplex bietet alles, was man sich für einen gelungen Urlaub wünscht.

 

Ob Lignano Sabbiadoro mit seinem Leuchtturm, einer Kirche und viele Shops (ist das Zentrum der Halbinsel) oder Pinetta - liegt etwas ruhiger und existiert erst seit 1950; ist von Pinen umrandet und besitzt nur eine Einkaufsstrasse mit Cafes, Geschäften und einer Kirche - es sind idyllische Orte, an denen Ausgelassenheits- und Erholungsfaktor im Vordergrund stehen.

Fischliebhaber sollte unbedingt das Resaurant Al Bancut (Sabbiadoro) besuchen; hier werden zum Fisch nur die besten Weißweinsorten Friauls geboten. Lignano Riviera ist für seine Campingplätze bekannt.

Lignano ist also ein Ort, der jedem Urlauber was zu bieten hat und Ausgangspunkt, um das Land sternförmig zu erkunden.

UNESCO Weltkulturerbe

Einst war es eine der wichtigsten und lebhaftesten Städte des gesamten Imperium Romanum sowie eine der bedeutendsten Handelsmetropolen und wichtiger Militärstützpunkt. Heute geht man vorbei an den Parkplätzen nahe der Bundesstrasse und weiter der langen Allee folgend - die sog. Via Sacra – zur romanischen Basilika Santa Maria Assunta; mit viel Phantasie kann das einstige Ausmaß dieser ehemals so mächtigen Stadt erkannt werden.

Die Kathedrale von Aquileia aus dem Jahre 319 ist geschichtlich aber auch künstlerisch - wohl das über die Grenzen hinaus - bekannteste frühchristliche Zeugnis und Denkmal der Region. Im seinem Inneren befinden sich noch zahlreiche Kunstschätze.

 

Sehenswert sind die Fresken der Kreuzabnahme im Dom. Ein prachtvolles und die gesamte Bodenfläche (750 m2) bedeckende Mosaik befindet sich im Inneren der Kathedrale. Im 19. Jahrhundert legte man dieses „Kunstwerk“ frei. Es stellt Tiere und Geschichten dar. Im Museo Paleocristiano finden sich ebenfalls Mosaiken in den uralten Basilikaruinen.

Das unterirdische Gelände des Campanile kann besichtigt werden - dafür geht man über Glassteige, um sich die viele der freigelegten Mosaike anzusehen.

Geschichtsträchtig ist auch die zwischen 1938 – 1942 freigelegte römische Nekropole, eine gute Vorstellung davon wie Begräbnisstätten im gesamten Römischen Reich aussahen. Das Museo Archeologico Nazionale ist ein Highlight für alle Kulturfaszinierten und die bedeutendste Sammlung der Römerzeit in Italien; beherbergt es doch über 10.000 Objekte u.a. Bernstein-Schmuck. Im archäologischen Park schlendert man durch den ehemaligen Hafen am Fluß Natissa, die Säulen des Forum Romanum, Gräberfelder, Märkte, Statuen der Via Sacra, das große Mausoleums und Gebäuden der Stadt.

 

Grado, altes Fischerdorf und Halbinsel zwischen Lagune und Meer

Nicht historisch zu trennen von Aquiläa ist das verträumte und romantische Städtchen Grado das einst „ad Gradus“ genannt wurde und als Seehafen von Aquileia diente. Die Stadt ist facettenreich gelegen, da sich vor ihr die Weite des Meeres eröffnet und hinter ihr sich die Lagune erstreckt. Sowohl für Erholungssuchende als auch Kulturinteressierte hat die Goldinsel eine Bandbreite an Möglichkeiten. Die Heilkraft der Quellen wurde schon im 19. Jahrhundert in der ku.k. Zeit entdeckt und so mancher Kurschatten traf hier auf interessante Begegnungen.

 

Sehenswert: die Basilika S. Maria delle Grazie (der Boden ist aus schwarz-weißen Mosaiken und die Apsis ist von außen nicht erkennbar), das Baptisterium S. Giovanni Battista und der Dom Sant Euphemia: der Kirchturm aus dem 15. Jahrhundert mit seinem silberner Altar sowie einem prachtvolles Fußbodenmosaik versetzen Besucher ins Staunen; sie sind ein wertvoller Schatz der Altstadt Grado.

Die Italienische Küche und der frisch - von der Lagune - gefangene Fisch in den unzähligen kleinen Restaurants laden abends zum Kennenlernen der landestypischen Speisen ein.

Wenn man hier einige Zeit verweilt, sollte unbedingt ein Bootsausflug in die Lagune zur Insel Barbana - ein Wallfahrtsort mit dem ältesten Marienheiligtum der Region (eine wertvolle Madonnenstatue wurde von den Wellen angeschwemmt) - eingeplant werden. Die Landschaft bietet einer Vielzahl an Tieren und Pflanzen eine Heimat und bei Vogelkundlern äußerst beliebt. Jährlich findet hier das Fest der Gradeser Fischer statt.

 

Cividale

Ein kleines idyllisches von Julius Cäsar gegründetes Städtchen am Fluß Natisone. Noch heute steht hier aus dieser Zeit der kleine langobardische Tempel aus dem 8. Jahrhundert - eines der weltweit bekanntesten Bauwerke. Im Kircheninnenraum sieht man Figuren und Stuckdekorationen.

 

Sehenswertes: Museen Cristiano und Archeologico Nazionale am Domplatz im Palazzo dei Provveditori, die Teufelsbrücke, die über das glasklare und beruhigend rauschende Flußwasser gebaut wurde; von der Brücke hat man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt, der Dom mit seinen Sammlungen und letztendlich die Kirche Santa Maria in Valle.

 

Collio und das Schloß di Villalta

In Villalta liegt eines der wichtigsten mittelalterlichen Burgen mit alter Geschichte. Erstmalig wurde im Jahre 1169 erwähnt. In der Folgezeit führte die strategisch wichtige Lage der Festung sowie das Aufrührertum ihrer Feudalherren zu erbitterten Kämpfen mit wiederholten Zerstörungen und anschließenden Wiederaufbau. 1453 wurde der Bau um den beeindruckenden Flügel im Renaissancestil hinter dem antiken Hauptturm erweitert.

Der gesamte Schloß-Komplex hat jedoch mit dem weiteren Turm, den Mauerringen mit den schön geformten Zinnen, Zugbrücken und Eisengittern seine ursprüngliche Konfiguration als befestigte Anlage nicht verloren. Abends kann man es schon von weither sehen, erstrahlt es doch in vielen Neonfarben und wirkt umso mystischer. Das Castello wird immer wieder als Veranstaltungsort benutzt, so beispielsweise für unser GalaAbendEssen, bei dem sieben der besten friulanischen Köche für Gaumengenuß sorgten und die Spitzenweine der Region ihr Übriges dazu taten.

 

Geschichtlich KuriosesGraf Lucio della Torre (Besitzer des Schlosses im 16. Jhd.) wurde 1723 in Gradisca wegen seiner Grausamkeiten und Bluttaten enthauptet. Die Einwohner erzählen immer wieder von den "guten Gespenstern", die in der Burg leben und manchmal sogar erscheinen ;o) wie Ginevra di Srassoldo, die am Hochzeitstag entführt wurde und Caterina di Carpenedo (Gespielin des Grafen) als er ihr überdrüssig war, ließ er sie einmauern.

 

Tarvis

Im Norden Friauls liegt Tarvis. Die Stadt selbst hat wenig zu bieten dafür garantieren aber Ausflüge wie beispielsweise zu den Weisenfelser Seen (Laghi di Fusine), eine Fahrt mit der Schwebebahn auf den wunderbaren Landstrich der Julischen Alpen dem Luschariberg (Monte Lussari) oder zum Skifahren - ein Wiederkommen.

 

Der Monte Lussari jährlich besucht von Pilgern aus dem europäischen Raum und von Skifahrern, die 25km Piste zur Verfügung haben, sind eine Reise wert. Angekommen in einer Höhe von 1.790m wird man durch den grandiosen Blick auf die Bergwelt Italiens, Österreich und Slowenien entlohnt. Einer Legende nach suchte ein Hirte seine Schafe und fand ein Bild der Mutter Maria mit Kind. Er brachte das Bild ins Dorf zum Pfarrer aber seltsamerweise war es am nächsten Tag wieder am Berg; das ging einige Tage so und letztendlich befahlt der Patriarch von Aquileia, an der Fundstelle am Luschariberg eine Kapelle zu bauen.

 

Triest

Eine Hafenstadt mit internationaler Bedeutung; liegt am Golf von Triest und grenzt direkt an Slowenien. Sie ist die Grand Dame der Region, eine Kosmopolitin. Gewohnt, seit Jahrhunderten im Mittelpunkt des Geschehen zu stehen: da Schiffe der ganzen Welt an ihrem Hafen anlegten, Handelsmänner und Großbürger des 19. Jahrhundert eine Existenz gründeten wie z.B. der österreichische Käpitän Hermann Hausbrandt, der das Kaffeehandwerk hier erlernte (Triest war zu dieser Zeit Handelsknotenpunkt für Kaffee) oder die Börse, die „Schwung“ in die italienische Stadt und ihrer Bürger brachte.

Das Stimmengewirr vieler Straßen prägte lange die Musik auf den Gassen und Plätzen, man sprach/spricht nicht nur Italienisch sondern auch slowenisch und deutsch.

Intellektuelle und Bürger der ganzen Welt trafen sich in den mondänen Kaffeehäusern der Stadt, wie beispielsweise dem Literatencafe „Caffe San Marco“ oder im berühmtesten Cafe in Triest dem „Caffé degli Specchi“, von dem man einen wunderbaren Blick auf die Piazza della Liberta hat.

 

James Joys verbrachte hier Jahre seines Lebens und schrieb seine bekannte Kurzgeschichte "The Death". Der Archäologe Johann Joachim Winckelmanns war sehr oft zu Gast und wurde im stupenden „Grand Hotel Duchi d’Aosta“ ermordet. Das Hotel bietet seit 1873 seinen Gästen Komfort pur. Berühmtheiten aus der ganzen Welt logierten schon hier wie etwa Giacomo Cansanova, Francis Ford Coppola, Anthony Hopins, oder die Königin Noor von Jordanien. Seine einstige Pracht ist hier allgegenwärtig.

Auf der Piazza Liberta befindet sich ein Denkmal der Kaiserin Sissi. Es erinnert an die einstige Verbindung zu Österreich. Im Palazzo Economo hat die Denkmalbehörde und die Alte Kunst ihren Sitz. Im Museum finden Zeichnungen des berühmten venezianischen Vedutenmalers Bernardo Bellotto, genannt Canaletto ihren Platz.

 

Eines der schönsten und größten Plätze in Triest ist wohl ohne Zweifel die achteckige Piazza dell’Unità d’Italia oft auch Piazza Grande genannt; übrigens ist der Platz gegen das Meer geöffnet – mit einem Wort, der in der Welt seines gleichen suchen lässt; in seiner Mitte seht ein Brunnen aus dem 18. Jahrhundert, der die vier Kontinente zeigt und die Säule Kaiser Karls VI.

Nur wenige wissen, dass es ein römisches Amphietheater - vor der Stadt - zu besichtigen gibt, man mit der Drahtseilbahn „Tram di Opicina“ von der Stadtmitte auf die Karsthochebene gondelt oder Respekt den vielen Gefallen zollt bei dem Besuch am Militärfriedhof .

Nicht allzu weit von Triest entfernt steht der sehenswerte 69m hohe Siegesleuchtturm (Denkmal für die vielen gefallen Soldaten des Weltkrieges) und das berühmte Schloß Miramare mit prunkvollem Park, das auf einer Klippe steht (einst Sitz Ferdinand Maximilians).

 

Muggia ehemals Fischerhafen und venezianisches Städtchen

Wer Zeit hat, sollte das sehr venezianisch geprägte Städtchen Muggia nicht auslassen. Es gibt nichts Schöneres als morgens in einem der vielen Cafes am Hauptplatz zu sitzen (Piazza G. Marcioni) und das Markttreiben zu beobachten. Cappuccino und frisch gepreßter Orangensaft lassen sich hier wahrlich zelebrieren. So schnell geht es und man ist schon Akteur im kleinen Freilufttheater am Hauptplatz. Von Muggia Veccia aus hat man einen herrlichen Blick über den Golf von Triest.

 

Spilimbergo

Der Kärntner Grafschaft Spengenberg waren Namensgeber, die sich etwa im 11. Jahrhundert hier niederließen; Spilimbergo ist auch bekannt als „Stadt des Mosaiks“; hier befindet sich die bekannte Mosaikschule Friauls (Mosaic Summer School Grado ) die) die wegen ihrer modernsten Bearbeitungstechniken als auch der benutzten Materialien weit über die Grenzen hinaus bekannt ist. Gelehrt wird, in einer dreijährigen Ausbildung, die alte Kunst der Mosaiken".

Unbedingt sollte man das Schloß und den Dom Santa Maria Maggiore ansehen. Im Dom kann man einen Freskenzyklus mit Geschichten aus dem Neuen und Alten Testament, eine Krypta oder die Orgel aus dem 14. Jahrhundert bestaunen.

 

Udine

Wer sich entschließt einen Tagesausflug nach Udine zu machen, wird sehr schnell merken, dass man in einem Tag nicht all das sehen kann, was die Stadt zu bieten hat.

Den Spaziergang sollte man an der Piazza Liberta beginnen. Von hier aus hat man einen guten Blick auf die Loggio S. Giovanni mit den Uhrturm. Der Palazzo Comunale und die Loggia del Lionello, indem das Rathaus seinen Sitz hat; die Gebäude verraten sofort, dass die Stadt Udine lange unter Venedigs Einfluss stand. Ausgefeilte venezianische Gotik - nahezu eine Miniaturausführung des Dogenpalastes - verzaubert hier das Auge und zwingt zum Innehalten.

Gegenüber des Palazzos ein makelloser Säulengang der Renaissance mit schlanken eleganten Säulen, der sehr an Canaletto klarer Architektur erinnert. Gleich anschließend ist der Schloßberg mit dem Castello, in dem sich die alte Gemäldesammlung befindet; der atemberaubende Blick auf die Stadt wird begeistern.

 

Relativ schnell zurecht findet man sich im historischen Zentrum von Udine – das mit seinen kleinen Seitengässchen, dem Kopfsteinpflaster und vielen Osterien sehr idyllisch und mittelalterlich wirkt. Kunst, Kultur, Kulinarik und Mode finden sich hier in einer überschaubaren Größe. Nicht zu vergessen, die Fresken des weltberühmten Malers Giovanni Battista Tiepolos, der mit seinen Ausführungen „der Farbe blau“, die Welt in Atem hielt; zu sehen im imposanten Duomo Cattedrale di Santa Maria Annunziata.

 

Bevor wir Udine verließen, konnten wir uns noch von der hervorragenden Küche des Restaurant „Vitello d’Oro in Form eines Schaukochensüberzeugen. Dieses Restaurant besteht seit 1847 und ist seit jeher auf Fischgerichte spezialisiert, aber auch traditionelle Gerichte finden sich auf der exzellenten Speisekarte. Im hauseigenen Weinkellner kann man sich von der hochwertigen Qualität der friulanischen Weiß- und Rotweine überzeugen.

 

Fundament hat dieser kleine Fleck Norditaliens. So kann man es nennen. Charakter, Charisma und Persönlichkeit sind hier vertreten. Ecken und Enden, Kanten und gleichzeitig unendlicher Sanftmut, die die Touristen scharenweise in ihren Bann ziehen. 1000-jährige Geschichte der Dörfer und Städte sowie Verständnis und Toleranz zwischen den verschiedenen Völkern verbinden. Auch die Küche des Landes spricht viele Sprachen – in ihrem Inneren verschmilzt sie aber zu einer einzigen.

Hat einmal jemand das Salz in der Luft geschmeckt, die Musik der Bora gehört, das tobende wie stille Meer erlebt und die prachtvollen Rottöne des Weinlaubes gesehen, wird er immer wieder kommen, um sich verzaubern und verführen zu lassen in eine Welt der Sinne -  Julisch-Friaul-Venetien.

 

 

Einige Infos:

www.turismo.fvg.it

Mosaikschule Spilimbergo

www.scuola mosaicistifriuli.it

 

Empfehlenswerte Hotels

Hotel Greif Lignano

www.greifgroup.net

Grand Hotel Duchi d`Aosta Triest

www.magesta.com

Castello di Villalta

http://castellodivillalta.com/DE/homeDE.html

fotocredit: ifpa