Kvarner Inseln

Mehr als ein Dutzend Inseln liegen vor der elegant geschwungenen Küste der Region Kvarner. Kleine und große, waldige und karstige, versteckte und andere mit pulsierenden Städtchen – als Einladung, sein eigenes Lieblingseiland zu entdecken

 

Grün und silbrig liegen sie da, als hätte ein verspielter Gott sie in die blauen Adriawellen gestreut. Die Griechen und später die Römer erforschten bereits die geheimnisvolle Welt aus Inseln und Inselchen, dichten Steineichenwäldern, Pinien und sanften Kiesstränden. Und trotz leichter Erreichbarkeit, mit Auto oder Fähre, haben sie ihren Zauber bis heute erhalten und versprechen ein ganz besonderes Urlauberlebnis von Campingplatz bis Boutiquehotel, abseits von Hektik, Lärm und Trubel. Jede der Inseln im Kvarner – auch kleine wie Susak oder Ilovik und sogar winzige wie Sveti Petar oder Oruda -  hat ihren Charakter bewahrt, ihre unverwechselbare Schönheit. Geprägt von einer jahrtausendealten Geschichte und dem steten Wechselspiel von Sonne, Wind und Wasser.

 

 

Krk, Cres, Lošinj und Rab

So heißen die vier größten Inseln des Archipels. Eine spektaktuläre Brücke führt vom Festland auf die Insel Krk – zu Schätzen wie der mystischen,  glagolithischen Schrift, der autochthonen Traube des frisch fruchtigen Žlahtina-Weins und dem legendären Rohschinken, dem Pršut von Krk. Nach einigen Minuten mit der Fähre ist Cres erreicht, die grüne, unberührte Naturschönheit. Liburnier und Venezianer haben ebenso ihre Spuren hinterlassen wie der tiefe christliche Glaube, der viele frühkatholische Kirchen auf der Insel entstehen ließ. Der seltene Gänsegeier hat hier eine Zuflucht gefunden und der Vrana-See gibt Forschern immer noch Rätsel auf.

 

Wer weiter möchte, gelangt über einen kleinen Ponton im Süden der Insel nach Lošinj. Prunkvolle Villen und blühende Gärten zeugen vom glanzvollen Aufstieg der Insel als k.u.k. Luftkurort und von der Kunstfertigkeit der Schiffbauer von Lošinj. Vor der Küste tummeln sich die überaus raren Adria-Delfine und vor einigen Jahren wurde ein weiterer Schatz aus dem Meer geborgen: die antike Bronzestatue des griechischen Athleten Apoxymenos. Auf die Insel Rab schließlich bringt die Fähre, zu Sagen und Legenden, den mythischen Klapa-Chören und dem jährlichen Mittelalter-Fest in den historischen Mauern der Stadt Rab. Hier wurde die Freikörperkultur „erfunden“, und vielleicht auch deshalb wachsen hier die dichtesten, prächtigsten Wälder der Region. Die Kvarner-Inseln: Eine ganze Urlaubswelt, mitten in die blaue Adria gestreut.

www.kvarner.hr