Der Weg ist das Ziel

Neue Norwegische Landschaftsroute Ryfylke eröffnet
 Norwegen hat seine siebte offizielle Landschaftsroute eröffnet. Im Südwesten Norwegens schlängelt sich die "Norwegische Landschaftsroute Ryfylke" von Oanes östlich von Stavanger an Küste und Seen entlang bis ins 183 Kilometer weiter nördlich gelegene Hårå. Die Landschaft wechselt auf der Panoramastraße zwischen sanften Schärengärten und fruchtbarer Kulturlandschaft, schroffen Geröllfeldern, steilen Felsen und tiefen Fjorden. Highlights entlang der sehenswerten Autoroute sind unter anderem der Lysefjord mit dem 600 Meter hohen Felsplateau Preikestolen, das Ryfylkemuseum in Sand sowie der Wasserfall Svandalsfossen.

 

Über einen architektonisch markanten Treppenwanderweg können Besucher den 180 Meter hohen Wasserfall, der in mehreren Stufen den Berg hinunterfällt, aus nächster Nähe erleben. Weitere moderne Architekturprojekte an der Norwegischen Landschaftsroute Ryfylke folgen in den kommenden Jahren - darunter ein dokumentarisches Denkmal am ehemaligen Zinkbergwerk in der Schlucht Allamannajuvet, das der Schweizer Architekt Peter Zumthor entwirft.

Die Route durch die Region Ryfylke ist eine von insgesamt 18 Strecken, die im Rahmen des norwegenweiten Projekts "Nasjonale Turistveger" bis 2020 zu attraktiven Panoramarouten ausgebaut werden. Als deutscher Projektname wurde jetzt offiziell der Titel "Norwegische Landschaftsrouten" vergeben, der den bisher gebräuchlichen Namen "Nationale Touristenstraßen" ersetzt. Der neue Name lässt schon auf den ersten Blick ihre besondere Qualität erkennen: Die Routen zeigen Reisenden abseits der Hauptverkehrsstraßen das Beste der norwegischen Landschaft sowie sehenswerte Landschaftsarchitektur in Form von attraktiven Aussichtspunkten und Rastplätzen.

www.turistveg.no

 

 

Monument von Zumthor und Bourgeois erinnert an Hexenverbrennung
Im Ort Vardø wurde jetzt ein Mahnmal eingeweiht, das der 91 Menschen gedenkt, die hier im 17. Jahrhundert als Hexen angeklagt und verbrannt wurden. Das sehenswerte Monument ist ein gemeinsames Projekt des Schweizer Architekten Peter Zumthor und der 2010 verstorbenen französischen Künstlerin Louise Bourgeois. In einem von Zumthor entworfenen Quader aus dunklem Glas ist eine Installation von Bourgeois zu sehen: ein Stuhl mit einer lodernden Gasflamme, umgeben von sieben ovalen Spiegeln, die das Licht des Feuers reflektieren und vervielfachen. Ein zweites Gebäude ist als Museum eingerichtet. In dem 125 Meter langen Bau, der nur von 91 Glühbirnen und 91 kleinen Fenstern beleuchtet wird, zeigen Texttafeln jedes einzelne Opfer der Hexenprozesse. Das neue Denkmal ist Bestandteil der "Norwegischen Landschaftsroute Varanger", die über 154 Kilometer an der Küste der Barentssee entlang von Gornitak nach Hamningberg führt

 

 

Aktueller Überblick über Norwegens Bed&Breakfast-Angebote erschienen
156 Mal "Bett und Frühstück": Bed&Breakfast ist auch in Norwegen eine immer beliebtere Alternative zum Hotelzimmer. Einen Überblick über alle B&Bs des Landes bietet jetzt die aktuelle Auflage des "The Norway Bed & Breakfast Book", das bei Pelican Publishing Company erschienen ist. Vom Ibsen's Bed & Breakfast in Grimstad an der norwegischen Südküste bis zum Sollia Gjestegård in Kirkenes im hohen Norden sammelt der praktische Reiseführer für unterwegs unterschiedlichste Unterkünfte von einfachen Hütten und Zimmern bis hin zu luxuriösen Ferienwohnungen.

Das Buch bietet zu jeder Unterkunft Adresse, Preise und eine kurze Beschreibung. Die aktuelle Ausgabe ist von 2011 bis 2013 gültig. Alle Informationen sind dreisprachig in Norwegisch, Deutsch und Englisch.
Das neue "Norway B&B Book" kann online bestellt werden. Die Homepage bietet ebenfalls einen Überblick über die günstigen Privatunterkünfte in Norwegen.

www.bbnorway.com

 

 

Kino-Zeitreise zu den Wikingern
 Das Lofotr Wikingermuseum in Borg auf den Lofoten zeigt zur Sommersaison 2011 ein neues Gesicht. Die Neubauten für rund 46 Millionen norwegische Kronen (ca. 5,9 Millionen Euro) liegen zum Teil  unter der Erde, direkt neben dem zentralen Wikingerlanghaus, das auf einem Hügel thront. Ein neuer Filmsaal zeigt in bewegten Bildern die Geschichte des Wikingerhäuptlings von Borg - einem von zehn bis 15 Wikingerhäuptlingen in Nordnorwegen. Daneben bietet der unterirdische Neubau Platz für zusätzliche Themen-Ausstellungsräume. Auch der Eingangsbereich des 1995 eröffneten Wikingermuseums wurde umgebaut und trotzt jetzt Wind und Wetter mit einem gläsernen Dach in Form eines umgedrehten Wikingerschiffes. Herz des Lofotr Wikingermuseums ist der 83 Meter lange Nachbau eines Wikingerlanghauses, das auf der Grundlage archäologischer Funde an historischer Stelle errichtet wurde.

www.lofotr.no

 

 

Radfahrer willkommen
Rund um Norwegens Olympiastadt Lillehammer im norwegischen Bezirk Oppland erwartet Radfahrer jetzt eine komfortable Neuerung: Alle 22 Busse, die die Routen zwischen Lillehammer und den beliebten Radregionen Hafjell, Skeikampen, Nordseter, Sjusjøen und Skåbu/Espedalen bedienen, wurden jetzt mit einem Gepäckträger für jeweils fünf Fahrräder ausgerüstet. Bis 2012 sollen sogar rund 50 Busse in der Region um Lillehammer und Gjøvik die Möglichkeit zur Fahrradmitnahme bieten. Auf der neuen regionalen Radwanderkarte mit einem Wegenetz von rund 2.000 Kilometern Länge sind die Haltestellen der Fahrradbusse eingezeichnet.
Lillehammers Tourismusverband und das Fahrradprojekt der Region Lillehammer und Gjøvik reagieren mit dem neuen Service auf die stetig steigende Nachfrage von Radtouristen in der Region. Die neuen Fahrradbusse bieten nun die Möglichkeit, die umliegenden Gebirgsorte von Lillehammer aus bequem per Bus zu erreichen und anschließend zurück zum Ausgangspunkt an Norwegens größtem See Mjøsa zu radeln oder umgekehrt.

www.nordicroads.com * www.opplandstrafikk.no

 

 

Norwegens erste "Obstroute" lädt zu erntefrischem Genuss rund um den Sognefjord
Die Gemeinde Sogn in Fjordnorwegen ist das älteste Obstanbaugebiet des Landes. Schon seit dem 12. Jahrhundert werden hier Äpfel, Birnen, Kirschen und andere Früchte angebaut. Jetzt haben sich 14 Obsthöfe rund um den 200 Kilometer langen Sognefjord zur ersten Obstroute des Königreichs zusammengeschlossen. Besucher können entlang der norwegisch "Fruktrute" genannten Genießerstrecke zur Erntezeit frisches Obst und Beeren probieren sowie in den Hofläden Waren aus eigener Produktion erwerben. Die meisten Höfe servieren im eigenen Restaurant leckere Gerichte aus Zutaten der Region, viele bieten Gästen auch Unterkünfte an.

 

www.visitnorway.de * www.sognfruktrute.no