Auch Zypern hat seine Golfplätze

Vier Golfplätze gibt es bereits auf Zypern, weitere sind in Planung. Die Heimat der Göttin der Liebe mausert sich zur Premium-Destination für Golfer, denen sie abseits der Greens noch viele weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten hat.

Zypern ist auf dem Weg, den etablierten europäischen Golfdestinationen den Rang abzulaufen. Mit 340 Sonnentagen und vier atemberaubenden Golfplätzen, die von namhaften Platzdesignern gestaltet worden sind, zieht die östlichste Mittelmeerinsel begeisterte Golfer das ganze Jahr über an. Besonders für geschichtsinteressierte Golfspieler, die den Urlaub nicht nur auf dem Grünunter Johannesbrot- und Olivenbäumen verbringen wollen, ist die Insel attraktiv.

Alle Golfanlagen befinden sich in der Nähe von Pafos. Der älteste Golfplatz, der einstige Tsada Golf Club, wurde nach sorgfältiger Renovierung und Erweiterung als Minthis Hills Golf Club wieder zum Abschlag frei gegeben. Er liegt rund 500 Meter über dem Meeresspiegel, am Beginn des Troodos-Gebirges. Die 18 Löcher wurden von Donald Steel angelegt, der sie harmonisch zwischen Walnuss- und Mandelbäumen in die Landschaft rund um das aus dem 12. Jh. stammende Kloster Stavros tis Minthis eingefügt hat.

Der zweite Golfplatz, Secret Valley GC, liegt in einer Mulde nahe dem Pera tou Romiou, dem Felsen, an dem Aphrodite dem Meer entstiegen sein soll. Die Mulde selbst ist von den rötlichen Steinbrüchen des Mamonia Komplexes umgeben und bietet somit einen wunderbaren Blick auf die gigantischen, rötlichen Felsen, während man auf dem Golfplatz zwischen Kakteen-Büschen und anderen exotischen Pflanzen spielt. Es ist hier so ungewohnt still, sodass beinahe der eigene Atem zu hören ist. Nur ein Rasenmäher auf den Grüns oder Fairways stört ab und zu die Ruhe.

 

Der dritte 18-Loch Golfkurs Zyperns, Aphrodite Hills Golf, befindet sich auf einem 234 Hektar großen Gelände in den Hügeln der Aphrodite, umgeben von etwa 2.000 Oliven- und 4.000 Johannisbrotbäumen, zahlreichen Pinien, Eichen und einer gigantischen Sträucherwelt. Auf zwei leicht abfallenden Plateaus rund 300 Meter über dem Meer bietet diese Anlage von Cabell B. Robinson neben Riesensandbunkern, zwei künstlichen Seen und ausgegrabenen Lehmöfen einen umwerfenden Ausblick auf das blaue Mittelmeer. Höhepunkt dieses Platzes ist aber ohne Zweifel das Loch 13, welches über die rund 100 Meter breite, atemberaubende Schlucht Argaki tou Randhidhiou gespielt werden muss.

Die zuletzt realisierte Golfanlage, der Elea Golf Club, ist mit seinem 2.260 m2 großen Klubhaus Bestandteil der luxuriösen Elea Estate Anlage. Der Par 71-Golfplatz wurde vom sechsmaligen "Major"-Gewinner und Kursdesigner Nick Faldo kreiert, der den Schwerpunkt auf ein durchdachtes Spiel gelegt hat anstatt auf Kraft und Ausdauer. Das faszinierende Layout der Sportanlage führt durch Karob- und Olivenbaum-Anlagen, zu denen verwitterter Kalkstein und das tiefe Grün der Fairways einen starken Kontrast bilden. Um auch für Einheimische die Klub-Atmosphäre zu erhalten, stehen pro Jahr nur eine begrenzte Anzahl an Mitgliedschaften zur Verfügung.

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