Vierbeinige „Schnüffler“ mit ihren Supernasen

Mit ihren hochspezialisierten Nasen retten sie Leben

Die vierbeinigen Samariter der Österreichischen Rettungshundebrigade (ÖRHB) sind die wichtigsten Partner beim Aufspüren verschütteter oder vermisster Personen. Bereits seit Winterbeginn laufen die Trainingseinheiten auf Hochtouren. An der Winterübung der Österreichischen Rettungshundebrigade, welche von 12. bis 14. Februar auf dem Stoderzinken (Steiermark/Gröbming) stattfindet, nehmen ca. 40 Hundeführer, mit Junghunden sowie ausgebildeten Rettungshunden, aus dem gesamten Bundesgebiet teil.

Trainiert wird vorwiegend die Suche nach Personen, welche unter einer Lawine verschüttet wurden. Auch der Umgang mit Lawinenpieps (LVS - Verschüttetensuchgerät) und Lawinensonde wird geübt.

 

Der rasche Einsatz von Lawinensuchhunden kann im Ernstfall die Überlebenschance der verschütteten Person erheblich verbessern. Dank des gut ausgebildeten Geruchsinnes von Hunden ist es einem Lawinensuchhund möglich, einen Menschen auch unter mehreren Metern Schnee sicher aufzuspüren. Gehorsam sowie Geschicklichkeit sind im Einsatz von großer Bedeutung, geht es doch um die Sicherheit unserer vierbeinigen Kameraden. Um im Ernstfall so rasch als möglich an den Unglücksort zu gelangen, wird den Rettungshunden auch das Mitfahren mit den Pistengeräten und Skidoos gelernt.

 

 

Kostenlose flächendeckende Hilfe

Die Österreichische Rettungshundebrigade hat es sich zur Aufgabe gemacht, Rettungshundeteams speziell zur Vermissten- und Verschüttetensuche auszubilden und diese sind unter der Notrufnummer 012 88 98 JEDERZEIT bereit, kostenlos vermisste Personen zu suchen. Nur bestens ausgebildete Rettungshunde gehen in den Einsatz!

 

Österreichweit steht ein dichtes Netz an ehrenamtlich arbeitenden Rettungshundeführern mit ihren Hunden bereit, so dass im Notfall Tag und Nacht innerhalb kürzester Zeit Hunde zur Suche nach vermissten oder verschütteten Personen bereit stehen.

Polizei, Feuerwehr Rotes Kreuz und auch Privatpersonen können die ÖRHB anfordern.

 

www.oerhb.at

 

 fotocredit: ifpa